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Betreff: Rezension zu Christian Mork: Darling Jim (BÜCHER 3/2009, S. 78)
Ich lebe im Ausland und freue mich stets, wenn mir aus Deutschland das BÜCHER-Magazin mitgebracht wird. Mir gefällt die Aufmachung, die Einteilung und natürlich der Inhalt. Und jetzt kommt, man ahnt es schon, das ABER ... Auszug aus der Empfehlung von Christian Morks „Darling Jim“: „Jim Quick zieht auf seinem roten Motorrad als Geschichtenerzähler durch Irland; ein Frauenschwarm – und kaltblütiger Mörder. Doch es dauert einige Zeit, bis der Leser ‚Darling Jim‘ durchschaut.“ Danke! Danke, dass die BÜCHER-Leser nun von Anfang an eingeweiht sind. Grundsätzlich ist man als Krimi-Leser ja immer dankbar, wenn einem der Mörder bzw. der Schluss genannt wird, noch ehe man das Buch in die Hand genommen hat ;-)
Ulrike Behn, per E-Mail
Sehr geehrte Frau Behn,
„Es ist eine alte Geschichte / Doch bleibt sie immer neu“ – die alte Geschichte ist die alte Frage: Wie viel vom Inhalt eines Buches dürfen wir verraten, ohne Lesern den Spaß zu verderben? Und wie viel ist nötig, um klar zu machen, worum es eigentlich geht? Sogar der Verlag sprach vom „teuflischen Charme“ eines „skrupellosen Geschichtenerzählers“ – ganz so weit weg von unserem „kaltblütigen Mörder“ ist das nicht. Haben Sie das Buch denn trotzdem gelesen? Auf die Gefahr hin, dass Sie es noch nicht getan haben und ganz vorsichtig gesagt: Es könnte sein, dass er nicht der einzige Mörder in diesem Buch ist und seine Morde nicht die Hauptsache sind ...
Betreff: Rezension zu Tilmann Jens: Demenz (BÜCHER 3/2009, S. 58)
Um es kurz zu machen: ich halte Ihren o.g. Beitrag für eine Frechheit. Haben Sie sich die Mühe gemacht, das Buch zu lesen? Haben Sie sich die Mühe gemacht, die Äußerungen von Inge Jens nachzulesen?
Ursula vom Bruch, per E-Mail
Sehr geehrte Frau vom Bruch,
Sie sind nicht die erste Leserin, die auf diese Rezension reagiert. Das beweist erstens, dass das Thema Demenz sehr viele Menschen bewegt, insbesondere wohl diejenigen, die als Angehörige Erfahrungen damit machen mussten. Zweitens, und hierin können wir Ihrer Beurteilung folgen, glauben wir, dass in dieser Rezension ein, zwei Formulierungen missglückt, dem Ernst des Themas nicht angemessen sind. Formulierungen wie „schlurft er in Windeln durch sein Haus“ hätten wir korrigieren müssen. Dafür bitten wir Sie um Entschuldigung. Was jedoch die Qualität des Buches betrifft, bleiben wir bei unserer Meinung.
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe gekürzt zu veröffentlichen.
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