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Unsere Favoriten
Die BÜCHER-Top 10 im Monat April
1. Miriam Meckel:
Brief an mein Leben
Rowohlt, 224 Seiten, 18,95 Euro
Man kann unangenehm berührt davon sein, wie gutgelaunt und geschäftstüchtig Miriam Meckel durch die Talkshows getingelt ist, um ihr neues Buch zu bewerben. Schließlich ist ihr „Brief an mein Leben“ eine einzige klug reflektierende Warnung: vor übertriebenem Ehrgeiz und Stress; davor, stets den Ansprüchen anderer genügen zu wollen; vor einer Gesellschaft, die das Nachdenken über sich selbst immer nur als Frage der Selbstoptimierung begreifen will; vor Lebensentwürfen, die zu perfekt sind, um zu einem schönen Leben zu führen. Da sind Meckels TV-Auftritte ein „performativer Widerspruch“, wie die Kommunikationswissenschaftlerin vielleicht sagen würde. Aber ihre „Erfahrungen mit einem Burnout“ sind trotzdem die lesenswerteste Autobiografie des Frühjahrs.
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2. Martin Walser:
Mein Jenseits
Berlin University Press, 120 Seiten, 19,90 Euro
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3. Maarten ’t Hart:
Der Schneeflockenbaum
Piper, 350 Seiten, 19,95 Euro, übersetzt von Gregor Seferenz
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4. Hanna Lemke:
Gesichertes
Gesichertes, Kunstmann, 192 Seiten, 17,90 Euro
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5. Bernhard Jaumann:
Die Stunde des Schakals
Kindler, 318 Seiten, 19,95 Euro
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6. Mark Twain:
Sommerwogen, Eine Liebe in Briefen
Aufbau, 304 Seiten, 19,95 Euro, übersetzt von Alexander Pechmann
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7. Marina Lewycka:
Das Leben kleben
dtv, 460 Seiten, 14,90 Euro, übersetzt von Sophie Zeitz
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8. Josh Bazell:
Schneller als der Tod
S. Fischer, 300 Seiten, 18,95 Euro, übersetzt von Malte Krutzsch
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9. Kirsten Boie:
Ringel, Rangel, Rosen
Oetinger, 208 Seiten, 14,95 Euro
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10. Esther Haase:
Rock ‘n‘ Old
Kehrer, 128 Seiten, 36 Euro
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