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Birgit Vanderbeke

Die Frau mit dem Hund

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 16.99 €

Verlag: Piper

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Redaktion

Leser

Rezension

In ihrem neuen Roman entwirft Birgit Vanderbeke ein Szenario, in dem die Welt nach dem totalen Zusammenbruch von einer Stiftung neu organisiert wird. Pola Nogueira kommt mit ihrem Hund Zsazsa in die Stadt und sucht Zuflucht im Haus von Jule Tenbrock und Timon Abramowski. Sie hat zwar keine Di-Card, aber dafür noch alle Sinne beisammen. Ganz im Gegensatz zu den Bewohnern des siebten Distrikts, die von der Stiftung rundum versorgt ein Leben mit geschmackneutralem Einheitsbrei aus Mikrowelle und Fernsehkonsole fristen. Doch Pola und ihr Zsazsa wecken in Timon Erinnerungen an das Leben vor dem Umbau der Welt. Er hilft der schwangeren Pola und hält Jule Tenbrock in Schach, bis auch diese den Zwiebelduft der Freiheit schnuppert.

Vanderbeke beherrscht die Kunst des Weglassens. Beim Lesen wirkt die Erzählung jedoch etwas sprunghaft und verkürzt, deshalb sollte man sich diese Geschichte besser von der Autorin selbst erzählen lassen. In der ungekürzten Lesung zieht Vanderbeke den Hörer mit ihrer ruhigen warmen Stimme ganz tief hinein in diese sterile neue Welt, in der eine Frau mit Hund Geruchslawinen lostritt, die dem Leben Sinn und Sinnlichkeit zurückgeben.

(ts)

Kurzbeschreibung

Hüten Sie sich vor dem Ende der Sinnlichkeit! Pola Nogueira ist »Die Frau mit dem Hund« – und sie spielt die Hauptrolle in einem Roman, der in all seiner rebellischen Widerständigkeit nichts weniger ist als ein Hohelied auf die Liebe und das Leben. Ein großes kleines Buch von Birgit Vanderbeke. Eines Tages ist sie einfach da, Pola Nogueira. Sie bringt ihren Hund mit, und sie ist schwanger. Ihr Erscheinen verwirrt nicht nur Jule Tenbrock, die übereifrige Angestellte einer Wäscherei, die wie alle anderen im siebten Distrikt seit langem weder einen Hund noch ein Kind gesehen hat. Einzig Timon Abramowski zeigt sich neugierig und offen gegenüber Pola, die vom Land in die Stadt geflüchtet ist, um dort ihr Kind zu bekommen. Doch mit der unkontrollierbaren Sinnlichkeit und dem Leben, das sie mitbringt, wird es kein leichtes Spiel für sie werden. Und nicht zuletzt für Timon, dem sehr schnell klar ist, dass er sich mit Pola auf kein geringes Abenteuer einlässt … Wer von dem Charme des wunderbaren Romans »Das lässt sich ändern« verzaubert war, wird die anarchische Kraft der Pola Nogueira lieben. Pressestimmen: »ein Plädoyer für ein sinnliches Leben« Ruhr Nachrichten »Mitreißend.« Lea »Düstere Vision mit verblüffendem Charme.« Neue Presse »Birgit Vanderbeke erzählt ihre Geschichte mit Charme und leichter Hand. Ein (...) Loblied auf die Liebe und das Leben.« Eßlinger Zeitung »Vor allem ihr ironischer Schreibstil und die Leichtigkeit ihrer Bücher begeistern ihre Leser. Dennoch sind ihre Bücher nicht oberflächlich, im Gegenteil. Birgit Vanderbeke kann durch ihren speziellen Stil auch schwierigere Themen gut lesbar gestalten.« MDR Figaro »Erkennbar das Vergnügen der Autorin, wenn sie die Wirklichkeit durch Zuspitzungen ad absurdum führt, sie unserem schon jetzt verkorksten way of life die Sehnsucht nach dem anderen, ursprünglichen, ländlichen - oder sogar dreckig-anarchischen - Leben entgegensetzt.« WDR 3 Passagen »Leicht und sinnlich.« Badische Zeitung »Bücher von Birgit Vanderbeke sind wie Besucher aus einer anderen Welt.« Financial Times Deutschland »Ein witziger und dem Leben gegen alle Sicherheitsbestrebungen vertrauender Roman.« Freie Presse »Eine anarchische Prosaskizze, die uns vor die Nase hält, wofür es sich auch in Zukunft zu leben lohnt.« Bücher »Mit gewohnt leichter Hand und schnellen Pinselstrichen skizziert Vanderbeke eine zarte Liebesgeschichte in einer postapokalyptischen Welt, in der man Mut braucht, um Kartoffeln zu rösten.« Die Rheinpfalz »Birgit Vanderbeke ist für ihre modernen Märchen bekannt, die im Alltag handeln und dennoch eine Prise des Fantastischen haben. Auch ihr neuer Roman reiht sich in dieses literarische Schaffen ein, auch wenn er diesmal über eine ungewohnt düstere Note verfügt.« Mdr Figaro »Es ist eine kleine Liebesgeschichte, ein großes Abenteuer. Gesellschaftskritisch und futuristisch. Vielleicht ein wenig tragisch, wenn es einen nicht gerade zum Schmunzeln bringt. Kein Krimi aber bis zum Schluss spannend.« Aargauer Zeitung »Witzig und erschreckend zugleich.« Neue Zürcher Zeitung »Wie alle ihre Romanminiaturen, ist auch dieses Buch von charmanter Ironie und traumhafter Leichtigkeit. Ein Genuss.« Wiesbadener Kurier


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