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Lucien Deprijck

Die Inseln, auf denen ich strande

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 28 €

Verlag: mare

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Rezension

Die Situation ist bekannt und schnell erzählt: Das Meer spült einen Schiffbrüchigen an den Strand einer Insel. Was nun passiert, hängt von den Umständen der Strandung, dem Charakter des Gestrandeten und vor allem der Insel ab.

Deprijck lässt gleich sechzehn Robinsons auf sehr verschiedenen Inseln stranden und testet aus, was das mit seinen Helden macht. Während der Mann auf dem öden Felsen innerhalb von Tagen elendig zugrunde geht, steht der Mallorca-Robinson vor dem Problem seiner viel zu schnellen Genesung, die ihn schon bald von den kostenlosen Longdrinks abschneiden wird. Jeder Fall ist konsequent zu Ende gedacht, egal ob es um den dramatischen Kampf eines Einzelnen ums Überleben, die surrealistische Situation Hunderter Kreuzfahrt-Passagiere auf einem winzigen Felsen oder groteske Passprobleme mit den Inselbehörden geht. Mit viel Geschick gibt Deprijck jeder Kurzgeschichte eine eigene, passende Sprache und setzt melancholische Strandungen genauso überzeugend in Szene wie Komische oder Kafkaeske. Christian Schneiders Illustrationen, zusammen mit den minimalistischen Texten, machen das Buch zu einem Kleinod.

(jd)

Kurzbeschreibung

Dieses Buch ist eine Insel. Stranden, aber wie? Das zeigt dieses einzigartige Buch in immer neuen Facetten. Auf einsamen und bewohnten, lebensfeindlichen und paradiesischen, tropischen und windumtosten Inseln erfüllen sich Schicksale, enden Träume, bieten sich neue Chancen. »Man strandet ja schließlich nicht jeden Tag, und wenn es schon mal passiert . . . und man das Glück hat, auf einer Insel angeschwemmt zu werden, dann soll es doch auch stilecht sein«, beschwert sich einer von Lucien Deprijcks Schiffbrüchigen, dem es ganz und gar nicht passt, am Strand von Menschenmassen empfangen zu werden. Ein anderer strandet mit einer Frau, mit der er sich rein gar nichts zu sagen hat. Ein weiterer vermisst schmerzlich seine große Liebe. So stillt dieses einzigartige Gesamtkunstwerk aus 18 kurzen und längeren Inselepisoden und kongenialen Illustrationen die Sehnsucht nach dem Eintauchen in unbekannte Welten und erzählt zugleich von der Begegnung mit sich selbst, den Mitmenschen und den ganz großen Fragen. Und wer in klassischen Robinsonaden die weiblichen Helden vermisst: Hier wird er - wird sie - sie finden. Ob geheimnisvoll, dramatisch oder von absurder Komik: Lucien Deprijcks Variationen der existenziellen Erfahrung des Strandens sind höchst originell und zutiefst menschlich. "Schöner stranden kann man nicht." Wolfgang Herles in der Sendung Das blaue Sofa des ZDF "Das ganze wunderschön gestaltete Buch ist auch ein Spiel mit Zahlen und Zeiten, eine geheimnisvoll verschachtelte Komposition aus bildmächtigen Texten, die in den ebenso kunstvollen feinen Illustrationen von Christian Schneider kongenial gespiegelt sind." Deutschlandradio Kultur "Ein Lesevergnügen für alle, die reif für die Insel sind." stern.de "Deprijck verhandelt existenzielle Fragen unaufgeregt, ohne künstliche Dramatik. Genau so arbeitet Christian Schneider: mit feinem Strich, sorgsam koloriert, setzt er in seinen Illustrationen Die Inseln, auf denen ich strande in Szene." WDR5 (Literaturmagazin "Bücher") "Die Inseln, auf denen ich strande ist ein Bilderbuch, das einen von einem Traumort zum nächsten zieht, bis die eigenen Inseln irgendwo am Rande der Fantasie auftauchen." Bayern2 'Diwan'


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