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Anja Kümmel

V oder die Vierte Wand

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 18.9 €

Verlag: Hablizel

Leser-Rezension1

Redaktion

Leser

Rezension

"der knabe dreht sich lächelnd weg. \/r\/8l4vTgq2Dz5.css whisky_los_angeles_june_1977//(im jetzt) robbt darby sich zum rand der bühne, gröhlt (…) und schon ruft jemand rein: you're a fucking sissy, anyway!" Sie haben nichts verstanden? Da dürften Sie nicht allein sein. Man muss Kümmels Stil schon mögen. Aber irgendwie hat es ja auch was, dieses Sprach-Text-Zeit-Experiment. Gedankengänge brechen ab, ein neuer, ohne Zusammenhang, folgt, chinesische Fragmente knüpfen an Songtexten und Programmiersprachen an. Alles wird ad absurdum geführt und an die Grenze des Lesbaren gebracht. Follow the white rabbit ist eines der Mottos, dieser Hase hier heißt Squid, trägt eine Maske. Man folgt ihm wie auf einer absonderlichen Droge. Dieser Zukunftsroman, der irgendwie doch keiner ist, handelt einerseits von Mesca, der sich 1980 von den USA aus auf die Suche nach seinem Freund begibt und im London der Zukunft landet, er findet sich nur schwer zurecht und versteht nicht alles, was er sieht und hört (damit ist er ein Verbündeter des Lesers). Und andererseits von Fenna, die versehentlich von der Zukunft in die 1980er flutscht. Und dann lernen sich beide auch noch kennen. Sie haben immer noch nichts verstanden? Macht nichts, lesen Sie das Buch - oder auch nicht.

(lin)

Kurzbeschreibung

London in nicht allzu ferner Zukunft. Private Überwachungsorganisationen und chinesische Konzerne kontrollieren die Stadt. Ihre Bewohner sind gechippt und permanent online, sämtliche Interaktionen in der Cloud gespeichert. Nur im East End leben einige Anonyme, die sich der ständigen Beobachtung entziehen. Im Jahr 1980 macht sich der junge Mexikaner Mesca von Los Angeles auf den Weg nach London, um seine verlorene Liebe zu suchen. Doch statt auf Post-Punk und New Wave trifft er auf eine düstere Stadt voller Drohnen und futuristischer Technologie. Und auf einen Typen im Hasenkostüm, der ihn mitnimmt in den Maschinenraum dieser schönen neuen Welt. Island in nicht allzu ferner Zukunft. Fenna kehrt der von Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit gebeutelten Insel den Rücken und nimmt einen Job als Auftragskillerin in London an. Statt in einer High-Tech-Metropole findet sie sich jedoch in einem leicht verschobenen London des Jahres 1980 wieder. Im legendären Club „V“ gerät sie in den Sog der schillernden New-Romantics-Bewegung und verliebt sich in den unnahbaren E., der ihrem Opfer verdammt ähnlich sieht. In einem ehemaligen Sanatorium am Rande Londons treffen die beiden aus der Zeit Gefallenen schließlich aufeinander.


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