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Holger Pils, Karolina Kühn

Elisabeth Mann Borgese und das Drama der Meere

SACHBÜCHER

Informationen: , 32 €

Verlag: mare

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Redaktion

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Rezension

Elisabeth Mann Borgese, die jüngste Tochter von Thomas Mann, war willensstark und couragiert. Ihr Kosename "Kindchen" spiegelte eher die Zuneigung ihres Vaters als ihre Persönlichkeit. Jüngst widmete ihr das Lübecker Buddenbrookhaus eine Ausstellung. Das Buch zur Veranstaltung umfasst zwanzig deutsche und englische Aufsätze. Der Leiter des International Ocean Institute findet wärmere Worte für Mann Borgese als ihre Tochter Dominica. Ihr Wesen wird nicht geglättet. Fällt in einem Essay ihre Willensstärke auf, drängt sich in einem anderen ihre Sturheit ins Bild. Sicherlich brauchte sie beides, um sich erfolgreich für den Schutz der Meere einzusetzen.

(ang)

Kurzbeschreibung

Das Meer, das Thomas Mann liebte und dessen Motivwelt in seinem Werk eine zentrale Rolle spielt, wurde für seine jüngste Tochter Elisabeth Mann Borgese zum Lebensinhalt. Ihr leidenschaftlicher Einsatz für den Schutz der Ozeane war Teil ihres Kampfes für eine gerechtere Welt. Die Kosmopolitin, die in ihrem Leben insgesamt vier Staatsbürgerschaften besaß, wirkte als Mitglied des Club of Rome, als Gründerin des International Ocean Institute und Delegierte bei der UN-Seerechtskonferenz maßgeblich am Internationalen Seerechts-übereinkommen von 1982 mit. Auch als Autorin und als Professorin für Politikwissenschaft in Halifax widmete Elisabeth Mann Borgese ihre Arbeit den Meeren. Einer breiten Öffentlichkeit wurde sie in Deutschland durch das Doku-Drama Die Manns bekannt, in dem sie 2001 mit Charme und ungewöhnlicher Leichtigkeit ihre Familiengeschichte kommentierte. Dieser erste wissenschaftliche, mit zahlreichen Fotos illustrierte Sammelband zum Leben und Wirken Elisabeth Mann Borgeses erscheint anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, die ab Juni 2012 im Lübecker Buddenbrookhaus, danach in Kiel und Berlin zu sehen ist. Neben Beiträgen aus Literaturwissenschaft, Familienbiografik, Rechtswissenschaft und Meeresforschung fügen sich persönliche und literarische Texte sowie eine Bibliografie und eine Lebenschronik zu einem faszinierenden, vielschichtigen Porträt dieser Anwältin der Meere. – Mit Beiträgen von Domenica Borgese, Heinrich Breloer, Nikolaus Gelpke, John Irving, Thomas Sprecher u. v. a. "Ein reichhaltiger Katalog, eher vertiefendes Begleitbuch als Schaustück der Objekte." Frankfurter Allgemeine Zeitung "Der bestens aufgemachte Katalog verdient auch über die Ausstellung hinaus Interesse ... Die Beschäftigung mit diesem Buch bereichtert die Leser." Darmstädter Echo "Alle Beiträger arbeiten Elisabeth Mann Borgeses spezifisch emanzipierte, utopische und optimistische Haltung gegenüber tiefgreifenden Fragen von Politik und Seerecht sowie anderen, sich anschließenden Themengebieten heraus. Und gerade diese Haltung ist es auch, die nachhaltig an ihr beeindruckt. Denn es geht darum, den offenkundigen Bezug zur Familie Mann zu überwinden." Librifex.de - magazin für Schöne Künste


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