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Lena Gorelik

„Sie können aber gut Deutsch!“

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Informationen: , 14.99 €

Verlag: Pantheon

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Rezension

„Warum ich nicht mehr dankbar sein will, dass ich hier leben darf und Toleranz nicht weiterhilft“ lautet der Untertitel dieses Anti-Sarrazin-Buchs. So menschenverachtend und pauschal dessen Thesen, so aufbauend und nuanciert sind Goreliks Argumente. Sie erzählt von eigenen Hoffnungen und Enttäuschungen und entkräftet dabei auf außerordentlich kluge Weise den Jargon der „Integrationsexperten“ aus Medien und Politik. Selten wurde der Umgang mit „Migranten“ so feinsinnig analysiert: Zu Deutschland gehört eine Vielzahl von Menschen, die weder Verachtung noch Toleranz verdient haben, sondern Neugier und Interesse.

(clb)

Kurzbeschreibung

Wie Migranten Deutschland verändern und warum das gut ist: Lange hat man hierzulande so gut wie gar nicht über Integration diskutiert. Dann lösten Thilo Sarrazins umstrittene Thesen über Migranten heftige Reaktionen aus. Was viele vergessen, so Lena Gorelik – die selbst Kind russischer Einwanderer ist –, wir leben längst in einer ethnisch gemischten Gesellschaft. Wir müssen nur dahin kommen, es als Stärke zu begreifen und davon zu profitieren. In Deutschland leben seit vielen Jahrzehnten Menschen, deren Wurzeln in anderen Regionen der Welt liegen. Sie sind Teil dieses Landes und wollen sich diese Zugehörigkeit auch nicht absprechen lassen. Lena Gorelik ist eine von ihnen. Anfang der 1990er-Jahre siedelte sie mit ihrer Familie von Russland nach Deutschland über. In diesem persönlichen, ehrlichen Buch beschreibt sie, wie es ist, fremd zu sein in Deutschland. Wie Integrationsdebatten garniert mit Sätzen wie »Du bist doch nicht gemeint!« einem den Boden unter den Füßen wegreißen. Und warum Deutschland davon profitieren wird, wenn man aufhört, ganzen Gruppen von Menschen das Recht abzusprechen, dazu zu gehören. Denn wir leben und gestalten längst ein gemeinsames Deutschland. „... wahrscheinlich ist es genau diese trockene Sicht auf die Dinge, die ihr und um sie herum passieren, die Lena Goreliks Art zu schreiben so eingänglich und ihre Bücher so gut machen.“ Süddeutsche Zeitung »Ein Buch, das aufrüttelt, Mut macht und jeden Bewohner dieses Landes zum kritischen Nachdenken und zu einem veränderten Verhalten auffordert.« lovelybooks.de, 05.03.2012 »Eine wichtige, mutige und sehr kluge Antwort auf die Sarrazins dieser Welt.« Kölner Stadt-Anzeiger, 01.03.2012 »Es geht nicht mehr um Integration es geht um echte Teilhabe. Ein leidenschaftliches Plädoyer fernab von aller bisherigen Multikulti-Verherrlichung. Ein Buch das aufrüttelt, das Mut macht und jeden Bewohner dieses Landes, egal wo er herkommt, zum kritischen Nachdenken auffordert und zu einem veränderten Verhalten.« buchtips.net, 19.03.2012 »Aufbauende, nuanciert argumentierte, feinsinnige Analyse.« Bücher, 05_06/12 »Ein wertvoller Beitrag zur Integrationsdebatte.« Mallorca 95,8 - Das Inselradio, 04.04.2012


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