Normalerweise schreibt Sebastian Fitzek Psychothriller, ziemlich gute sogar. Auch die Sachbücher des Rechtsmediziners Michael Tsokos sind Bestseller. Damit dürfte der Erfolg des gemeinsamen Buchprojekts garantiert sein, obwohl eine nur mäßig spannende Geschichte dabei herausgekommen ist: Rechtsmediziner sucht entführte Tochter und findet Hinweise auf ihren Aufenthaltsort in Leichen, die der Täter präpariert hat. Wer sich für Eingeweide, gepfählte Leichen und weggeschossene Gesichtshälften interessiert, wird seine Freude an der makaberen Schnitzeljagd haben. Alle anderen dürften bald merken, dass die Story außer ihrem Ekelfaktor nicht sehr viel zu bieten hat.
(uk)
Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.
Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert …
REZENSIONEN ZUM BUCH:
ZDF, Talkshow "LANZ" - Markus Lanz | 10.10.2012 "..ein wahnsinniger Plot!"
Focus | 01.10.2012 Das Autorenduo hat sich aber nicht nur einen schnittigen Thriller ausgedacht, sondern auch eine Multimedia-Kampagne zu dessen Vermarktung. Im Netz findet sich Lindas Geschichte unter dem Titel „Ewig Mein“ als mehrteiliger Trickfilm, stilecht in Comic-Anmutung gestattet. So wird „Abgeschnitten“ zum Furch einflößenden Spiel auf mehreren Ebenen.
Berlner Kurier | 30.09.2012 Fitzek/Tsokos-Thriller stürmt die Charts!
Re: Abgeschnitten
Ich habe das Buch verschlungen, so wie man halt auch Fast-Food verschlingt. Es muss ja nicht immer Feinkost sein.
Bei Fitzek bekommt man das, was man erwartet und ich finde "Abgeschnitten" wieder viel besser als sein vorheriges Werk.
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