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Oliver Harris

London Killing

THRILLER UND KRIMIS

Informationen: , 19.95 €

Verlag: Blessing

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Redaktion

Leser

Rezension

Charles Dickens hat es benutzt, Nick Hornby oder Angela Carter: London gibt seit Jahrhunderten Stoff für Romane. Jetzt hat der 33-jährige Oliver Harris mit „London Killing“ eine Thrillerserie begonnen, deren Antiheld ein korrupter, betrunkener Polizist ist, zutiefst unglücklich über sein Leben. Oder mit seinem Bankrott. Heimlich bezieht er die Villa eines verschollenen Milliardärs im Edelstadtteil Hampstead. Ein Selbsthilfeschritt zu persönlicher Freiheit und einem illegalen Vermögen. Stattdessen kommt es zu Morden und zu dem Verdacht, dass im legendären Park Hampstead Heath etwas ganz anderes als Spaziergänge geschehen soll. Kapitalismuskritik der rasanten Art.

(jv)

Kurzbeschreibung

Eine tödliche Spirale aus Lügen und Korruption, aus Identitätsschwindel und Finanzbetrug und ein punktgenaues Porträt Londons: Es sieht nicht gut aus für Detective Nick Belsey: Er hat einen Haufen Schulden – verursacht durch zwei hartnäckige Exfrauen und einen ausschweifenden Lebenswandel –, kein Dach mehr über dem Kopf und ein Disziplinarverfahren am Hals. Fieberhaft überlegt er, wie er sich aus dem Staub machen könnte. Da landet ein Fall auf seinem Schreibtisch: Ein russischer Oligarch aus dem reichsten Stadtteil Londons, Hampstead Heath, ist spurlos verschwunden. Belsey fängt an, auf eigene Faust zu ermitteln, denn in ihm reift ein Plan – die Identität des Vermissten könnte ihm dabei helfen, sich heimlich abzusetzen und ein neues Leben anzufangen. Als er bemerkt, dass jemand vor ihm bereits dieselbe Idee gehabt hat, hält ein zielsicherer Auftragskiller bereits die ganze Stadt in Atem. Belsey steckt mittendrin in einem Strudel aus Korruption und Finanzbetrug und versucht abzutauchen, bevor er untergeht … Ein raffinierter, schneller und wendungsreicher Thriller mit einem erfrischend anderen Detective, der selbst ständig hart an der Grenze zur Illegalität ermittelt, in der Hoffnung, damit seine eigene Haut zu retten, und mit einem atemberaubenden Finale. "Vergesst die englischen Landdetektive, die schrulligen Ermittlerinnen und betulichen Polizisten. Mit Nick Belsey taucht ein Mann auf, der ganz zum mächtigen, korrupten, von Geldkreisläufen abhängigen Finanzplatz London passt. ... London Killing lebt von seinem Helden, der faszinierende Frechheit mit kriminellem Kalkül verbindet. Recht und Gerechtigkeit sind sehr ferne Kategorien. ... Oliver Harris erzählt atemlos, kommt aber nie ins Stolpern. Die Getriebenheit Belseys wirkt absolut glaubwürdig, seine Tricks real. ... Tolles Buch, könnte der Anfang einer großen Serie sein." Holger Kreitling, Die Welt (25.02.2012) "Rasantes Debüt. Oliver Harris gewinnt dem British Noir unverfrorene Heiterkeit ab." Die Zeit, Die zehn besten Krimis im März 2012 (01.03.2012) "London Killing ist ein Roman mit allen Zutaten für einen gepflegten BritNoir – aber, und das ist vermutlich die schönste Lektüreerfahrung, er ist zur Selbstironie fähig. Und wird insofern zu einem roman noir mit einer ausgesprochen anti-noirishen Volte. Und davor liegt einer der irrsten Showdowns der Literaturgeschichte … Gerade weil London Killing kein üblicher noir ist und kein üblicher braver Polizeiroman, kein “kritischer” Polizeiroman und keine übliche Gaunerkomödie, gerade weil er innerhalb des Genres „Kriminalroman“ keine weitere stichhaltige Subsumierung zulässt, ist er ein Kriminalroman sui generis. Ein Roman über Verbrechen, Verbrecher, Polizei und eine Großstadt. Comme il faut." Thomas Wörtche, culturmag.de (03.03.2012) "Mit Nick Belsey hat Oliver Harris einen ambivalenten Helden geschaffen. Schnörkellos erzählt er die Geschichte, ohne die Nase über die moralische Verkommenheit seines Helden zu rümpfen. Dabei entsteht eine glaubwürdige Figur: dreist, verzweifelt, sehnsüchtig, ein harter Hund. Harris verschwendet keine Zeile mit langatmigen Beschreibungen, der Schauplatz London wird umso plastischer lebendig, ständig treten neue Figuren auf, es entsteht ein hässliches Bild des gierigen Finanzplatzes mit seinen traurigen Randgestalten. Die Ereignisse entfalten ein rasendes Tempo, was einen Sog schafft, der keinen Raum für Empörung über das Verwerfliche von Belseys Tun lässt, wohl aber für Faszination." Andrea Fischer, Deutschlandradio Kultur (08.03.2012) "Mit dem Thriller London Killing ist Oliver Harris ein fulminantes Debüt gelungen. Für mich der britische Krimi, auf den ich seit Ewigkeiten gewartet habe. Etwas für alle Ian Rankin-Fans, nur besser ... BritNoir vom Feinsten." Cornelia Hüppe (Krimibuchhandlung Miss Marple), Berliner Morgenpost (10.03.2012) "Der Autor schreibt eigentlich gerade an seiner Doktorarbeit über Psychoanalyse und Griechische Mythologie. Doch er ist auch ein Naturtalent als Thriller-Autor. Seine Stil ist packend, voller unvorhersehbarer Wendungen. Und dieser Nick Belsey hat als Figur echtes Kultpotenzial." Martina Himmer, Main-Echo (17.03.2012) "... ein ziemlich gutes Thriller-Debüt ..." Oliver Jungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung (26.03.2012)


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