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Liza Marklund

Weißer Tod

THRILLER UND KRIMIS

Informationen: , 19.99 €

Verlag: Ullstein

Leser-Rezension1

Redaktion

Leser

Rezension

Was verbindet die brutale Entführung einer europäischen Delegation in Afrika mit einer Mordserie in Stockholm? Natürlich „Journalistin Annika Bengtzon“. Die kann den Serienmörder heuer aber nicht selbst zur Strecke bringen, weil sie ihren chronisch untreuen Angetrauten eigenhändig und mit all ihrem Ersparten aus den Händen eines psychopathischen Terroristen freikaufen muss. Wer dazu nun sagt, das habe mit dem Alltag einer Boulevardjournalistin so wenig zu tun wie ein Schundroman mit einem guten Krimi, hat nicht nur das Problem dieser grotesk aus dem Ruder gelaufenen Serie durchschaut, sondern kann auch noch 19,99 Euro sparen.

(ub)

Kurzbeschreibung

'Liza Marklund ist zweifellos eine Klasse für sich.' Henning Mankell: In einer Schneewehe liegt eine blasse schöne Frau. Sie ist nicht die Erste, die in den vergangenen Monaten in einem Stockholmer Vorort erstochen wurde. Journalistin Annika Bengtzon glaubt nicht an einen Serienmörder und beginnt zu recherchieren. Plötzlich bricht eine Katastrophe über sie herein: Ihr Mann Thomas ist in Afrika entführt worden. Er ist derzeit in Nairobi mit einer internationalen politischen Delegation. Nach und nach exekutierendie Geiselnehmer die Mitglieder der Gruppe. Annika reist sofort dorthin und versucht mit allen Mitteln, ihren Mann zu retten. Pressestimmen: "Mit der Journalistin Annika Bengtzon hat Marklund eine originelle, sympathische und überaus irdische Heldin geschaffen." Der Spiegel "Liza Marklund hat sich schon lange in die vorderste Reihe der viel beschworenen skandinavischen Queens of Crime geschrieben." NDR Kultur "'Weißer Tod' liefert Polit-Spannung und emotionale Verwirrung in bewährter Liza-Marklund-Qualität." freundin Donna , 01.04.2012 "Ein Spannungshit der Weltklasse. (...) Endlich mal wieder ein Thriller, in dem es nicht nur um martialische Morde sondern auch um politische Hintergründe hierzu geht. (...) Harter Tobak, sehr realitätsnah, wie Marklund es liebt. Aber umwerfend fesselnd." WDR 5 Scala , 20.03.2012 "Eine packende Geschichte, die einmal eine ganz neue Facette an Annika Bengtzon zeigt." NDR! , 17.04.2012


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Hörerrezensionen (1)

3.35

Weißer Tod

von yexxo am 20.04.2013

Annika Bengtzon, Journalistin einer großen Boulevardzeitung in Stockholm, kommt als Erste an den Fundort einer jungen toten schönen Frau. Während sie sich bereits mit Recherchen beschäftigt, ob weitere Morde an anderen Frauen eventuell damit in Zusammenhang stehen, erhält sie die Information, dass ihr Exmann Thomas, mit dem sie wieder zusammenlebt, in Kenia bei einer Dienstreise gemeinsam mit einer Delegation entführt wurde. Halenius, der Vorgesetzte Thomas', steht ihr zur Seite und übernimmt die Verhandlungen mit den Geiselnehmern, die ein utopisches Lösegeld fordern.
Suggerieren sowohl der Titel wie auch der Klappentext, dass es sich bei 'Weisser Tod' in erster Linie um den Mord an einer jungen schönen Frau handelt bzw. Annikas Aufenthalt in Afrika zur Rettung ihres Exmannes, steht stattdessen Annikas Erleben des Entführungsfalles im Mittelpunkt. Ihre Bemühungen, das Lösegeld zusammen zu bekommen; ihre Ängste, wie es ohne ihren Exmann weitergehen soll; ihre Versuche, trotz des Chaos' ihren Kindern ein verlässliches Heim zu bieten. Daneben wird in kurzen Abschnitten aus Thomas' Sicht geschildert, was er durchlebt.
Auch wenn sich dies bei weitem nicht so spektakulär anhören mag wie Titel und Klappentext weismachen wollen, ist die Lektüre durchweg spannend. Man fiebert mit Annika, wenn ein neues Video auftaucht oder eine tote Geisel gefunden wird: Wird Thomas überleben? Aber spannend ist es nicht zuletzt auch, weil Marklund sehr nah an der Realität schreibt und viele gesellschaftliche Missstände mit in ihr Buch hineinbringt. Der Kampf der Presse um Schlagzeilen, der oft genug auf Kosten der Wahrheit oder zumindest der Wahrhaftigkeit geht; die Hintergründe, weshalb es immer wieder zu Entführungen kommt in Somalia und Umgebung; welche Leiden die Menschen dort zu durchleben hatten und noch immer haben; wie die westlichen Staaten sich auf Kosten der Ärmsten verbarrikadieren, um ja nichts abgeben zu müssen; das unaufrichtige Verhalten der Politik, wenn es um Gewalt gegen Frauen geht. Fast ein bisschen zu viel...
Gesellschaftskritisch, spannend, gut geschrieben - eine empfehlenswerte Lektüre.

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