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Tschick
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Wolfgang Herrndorf

Tschick

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Gelesen von Hanno Koffler

Informationen: gekürzte Lesung, 297 Minuten, 4 CDs, 19.95 €

Verlag: Argon Verlag

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Rezension

Mama macht gerade eine Entziehungskur, Papa ist ein ignoranter, stinkreicher Unternehmer und mit seiner jugendlichen Geliebten wieder mal auf Reisen. Eine wenig angenehme Situation für den luxusverwahrlosten 14-jährigen Maik, dazu kommt noch der Frust über eine unglückliche Liebe und die totale Langeweile im Sommer am elterlichen Swimmingpool. Bis Andrej Tschichatchow auftaucht, ein Deutschrusse, ein Außenseiter, den alle nur Tschick nennen und ihm einen guten Draht zur russischen Mafia andichten. Dann sitzen die beiden plötzlich in einem geklauten Lada, auf dem Weg in die Walachei, zu Tschick nach Hause. Sie verfahren sich rettungslos, kutschieren kreuz und quer durch die flirrende Sommerhitze Brandenburgs, immer ein bisschen auf der Flucht. Zwei Halbwüchsige allein mit Auto, unauffällig ist was anderes. Wolfgang Herrndorfs Roman war der Überraschungsbestseller 2010 - hat was von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Maik und Tschick sind alles in einem: harmlos, liebenswert, gefährlich naiv. In einem verlassenen Dorf wird sogar auf sie geschossen. Jetzt ist endlich das Hörbuch erschienen - und Hanno Koffler liest es mit jugendlichem Schwung. Und auch wenn wir alle vielleicht nicht so wild wie Maik und Tschick waren, ein bisschen ist dieses Hörbuch auch eine Reise zurück in die Jugend in den 80ern.

(be)

Kurzbeschreibung

Maik, Sohn einer zerrütteten, wohlhabenden Unternehmerfamilie, verbringt die Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Am ersten Ferientag sind alle anderen zu Tatjanas Geburtstagsfeier eingeladen, außer den Idioten, den Fetten, dem Nazi, Maik und Tschick. Tschick, eigentlich Andrej, ist Deutschrusse, wohnt im Hochhaus und sieht unerhört asiatisch aus und ein bisschen gefährlich. Plötzlich ist er da und drängt sich dem widerstrebenden Maik auf. Im Handumdrehen hat er aus Maik herausgekitzelt, dass der unsterblich in Tatjana verliebt ist. Kurze Zeit später sitzen die beiden in einem geklauten Lada und machen sich auf in Richtung Südosten, in die Walachei, denn da wohnt Tschicks Opa. Eine somnambul-schöne Reise durch die sommerglühende deutsche Provinz beginnt, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn. »Mit so vielen Wirklichkeitselementen so virtuos zu spielen, ohne je am Boden der Tatsachen kleben zu bleiben, das macht Herrndorf im Moment kein deutschsprachiger Autor nach. [...] Es geht also doch: Man kann auf Deutsch intelligente und zugleich extrem lustige Geschichten schreiben.« Süddeutsche Zeitung »Tschick ist ein schöner, trauriger Abenteuerroman, der nur einen Nachteil hat: Dass er viel zu schnell zu Ende geht.« Jörg Magenau


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