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Propaganda

Steffen Kopetzky

Propaganda

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Gelesen von Johann von Bülow

Informationen: gekürzte Lesung, 726 Minuten, 2 CDs, 29.95 €

Verlag: Argon Verlag

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Rezension

Steffen Kopetzky erzählt in „Propaganda“ die beachtliche Geschichte des deutschstämmigen Amerikaners John Glueck. Im Jahr 1942 tritt dieser mit bestem Gewissen der Propaganda-Abteilung der US-Army bei, um dem von der Nazi-Diktatur geplagten Land seiner Vorfahren das amerikanische Ideal von Freiheit und Demokratie vor Augen zu führen. Das ist nicht nur sehr unterhaltsam geschrieben, Kopetzky vermittelt dem Leser auch kenntnisreich eine kleine Kulturgeschichte der politischen Lüge. Diese ist mit der Lebensreise seines Helden verflochten, die von New York in die „Allerseelenschlacht“ vom Hürtgenwald in der Eifel führt. Von dort aus geht es weiter in den Vietnamkrieg und schließlich in Folge der Mitwirkung bei der Veröffentlichung der Pentagon-Papers in ein Gefängnis in Missouri. Enttäuscht muss Glueck feststellen: „Propaganda interpretiert nicht mehr unsere Wirklichkeit in einem bestimmten Licht. Sie schafft sie.“ Johann von Bülow macht das Hörglück perfekt. Er mimt den handfesten Moralisten Glueck bewusst flapsig und mit einer Spur „harter Kerl“, und intoniert seinen Vortrag klar und akzentuiert zu einem eingängigen Hörerlebnis.

(bie)

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