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Valerias letztes Gefecht

Marc Fitten

Valerias letztes Gefecht

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Gelesen von Dietmar Mues

Informationen: gekürzte Lesung, 305 Minuten, 4 CDs, 19.95 €

Verlag: Jumbo/GoyaLit

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Rezension

Ein ungarisches Dorf mit Markt, Schenke und Töpferei. Das ist die Bühne für Valerias furiosen Auftritt - ihr letztes Gefecht. Sprecher Dietmar Mues ist die perfekte Besetzung für diese parabelhafte Geschichte: Er erzählt leicht, amüsant und mit einer gehörigen Portion Ironie.

Valeria, eine zänkische alte Furie, steht mit den Dorfbewohnern auf Kriegsfuß. Spielende Kinder verscheucht sie mit dem Besen und auf dem Wochenmarkt benutzt sie ihren Einkaufskorb als Rammbock. Ihr vernichtendes Urteil über die dargebotene Ware - "Lassen sie etwa ihre Katze draufpissen?" - ist bei den Händlern gefürchtet. Doch alles verändert sich, als Valeria ihre Liebe zu dem gutmütigen Töpfer entdeckt. Nicht nur ihr Leben, sondern das Sozialgefüge des gesamten Dorfes gerät durcheinander.

Die intrigante Kneipenwirtin, der raffgierige Bürgermeister und ein dahergelaufener Schornsteinfeger, der weder Glück hat, noch Glück bringt - an solchen Typen führt Autor Marc Fitten das Spektrum menschlicher Höhen und Abgründe vor. Gier und Eifersucht, Neid, Begehren und Hoffnung lässt er auftreten. Auch wenn ihm dabei durchaus komische Passagen gelingen, will die Geschichte nicht recht in Schwung kommen. Trotz der professionellen Interpretation von Dietmar Mues trägt die Handlung nicht über vier CDs.

(akm)

Kurzbeschreibung

"Valeria pfiff nie und hielt auch nichts von Leuten, die pfiffen. Pfeifen war etwas für Grobiane, das hatten sie achtundsechzig Jahre Lebenserfahrung gelehrt." Valeria Patko ist stolz auf ihren wunderbaren Garten, alles andere ist ihr zuwider. Das Gemüse auf dem Markt ist nicht knackig genug, die Nachbarn sind so nichtsnutzig wie die Christdemokraten, die protzigen Kapitalisten und dieser linke Schimpanse von einem Bürgermeister mit seiner langbeinigen, kapriziösen Frau, alle sind sie stillos. Doch als sie sich in den Töpfer des kleinen ungarischen Dorfes verliebt, gerät alles durcheinander: das eigene und das Leben der anderen. Dietmar Mues bringt nonchalant eine erfrischende Parabel über das Begehren und die Gier, über Gewinnen und Verlieren und vor allem über die Hoffnung zu Gehör. Das gleichnamige Buch ist im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen.


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