Jump to Navigation
Ist das ein Mensch?

Primo Levi

Ist das ein Mensch?

SACHHÖRBÜCHER

Gelesen von Alexander Fehling

Informationen: ungekürzte Lesung, 474 Minuten, 6 CDs, 20 €

Verlag: Der Audio Verlag

Hörer-Rezension0

Redaktion

Leser

Rezension

Ob Primo Levi Glück hatte? Bevor der Italiener jüdischer Abstammung im Januar 1944 nach Auschwitz deportiert wurde, hatte sich die deutsche Regierung wegen des Mangels an Arbeitskräften dazu entschlossen, den Todgeweihten bessere Lebensbedingungen zu gewähren und auch die willkürlichen Morde zeitweilig auszusetzen. Glück hatte Primo Levi zumindest darin, in dem Lager nicht zu sterben. Noch 1945 begann er, das Erlebte aufzuschreiben, um Zeugnis abzulegen und um zu versuchen zu verstehen. Er wolle „Dokumente für eine leidenschaftslose Untersuchung für einige Aspekte des menschlichen Geistes liefern“, sagt er, und unternimmt die Ausführung dieser Untersuchung gleich selbst. Empfindsam, feingeistig und stets präzise schildert er alltägliche Routinen, die Wesensarten der Menschen im Lager und das vielleicht Grausamste, die sachliche Verdinglichung der Gefangenen. „Wie kann man einen Menschen schlagen, ohne zornig zu sein?“ Dank Alexander Fehlings Vortrag, gehalten in einem ausgewogenen Verhältnis von Empathie und sachlicher Distanz, kann man Levis Vorhaben auch und vielleicht gerade in der Hörbuchfassung durch und durch als gelungen betrachten.

(bie)


Jetzt direkt kaufen bei:


Eine eigene Rezension hinzufügen

 
Connect
CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisierten Spam vorzubeugen. Als angemeldeter Benutzer ist dies nicht nötig.

Themenwelten

Senioren, Greise, Silver Surfer

Senioren, Greise, Silver Surfer

Alte Menschen in der Literatur

Vom Eise befreit

Vom Eise befreit

Frühlingsliteratur

Über das Denken

Philosophie für Kinder

Von Geburt an Philosophen

Wer sind die anderen?

Afrika

Der so genannte dunkle Kontinent

Familiengeschichten

Vater, Mutter, Kind, Krieg

Familiengeschichten

Wirtschaftskrisenwerke

Wirtschaftskrisenwerke

Über Gier und Risiko