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Lesen, Trinken, Verweilen

Ein gutes Buch und ein großer Wein haben einiges gemeinsam. Beide entfalten ihre Wirkung erst, wenn man sich Zeit nimmt. Zeit, um Sätze nachklingen zu lassen. Zeit, um Aromen zu entdecken. In den Weinen des Weinguts Marc Josten findet sich genau diese Geisteshaltung wieder: Sie fordern keine Eile, sie laden zum Verweilen ein. 
Wein kann ein Träger von Erinnerung, Landschaft, Arbeit und Haltung sein. Die Weine von Marc Josten sind Ausdruck einer konsequenten Qualitätsphilosophie, die auf Tiefe setzt. Ahr und Mittelrhein sind in ihnen nicht bloß geografische Angaben, sondern narrative Räume: Schiefer, Steillagen, Mikroklimata, Handarbeit.

Qualität braucht Zeit

Wie Literatur entsteht auch Wein nicht im Moment, sondern im Prozess. Geduld, Präzision und Vertrauen in das Material sind die zentralen Werkzeuge. Bei Marc Josten bedeutet Qualität nicht Überformung, sondern Zurücknahme. Die Weine entwickeln sich im Glas, öffnen sich langsam, verändern sich – genau wie ein Text, der beim zweiten Lesen neue Ebenen preisgibt. Wer sie trinkt, erlebt keinen schnellen Effekt, sondern eine stille Dramaturgie.

In einer Welt permanenter Beschleunigung werden Genuss und Aufmerksamkeit zu kulturellen Gegenbewegungen. Lesen und Weintrinken sind keine Fluchten, sondern Formen der Konzentration. Die Weine von Marc Josten sind Weine für Menschen, die nicht nur trinken, sondern zuhören wollen – den Geschichten des Bodens, der Landschaft und der Menschen dahinter.


 

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