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Lisa Owens

Abwesenheitsnotiz

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 13.99 €

Verlag: Piper

Leser-Rezension0

Redaktion

Leser

Rezension

Claire Flannery kündigt ihren Job, um ihre berufliche Erfüllung zu finden - und entpuppt sich als Meisterin des Aufschiebens. Detailliert leitet die Ich-Erzählerin den Leser durch die kleinen Abschnitte ihrer trostlosen Tage. Sie verpasst ihren Gedanken, Ereignissen und Ideen amüsante Überschriften. Sie ist Stellvertreterin vieler verlorener Seelen, deren wahre berufliche Leidenschaft abhandengekommen oder nie entflammt ist. Die trübe Stimmung sowie der trockene Humor gehen auf den Leser über, lassen ihn schmunzeln, mitfühlen, aber auch ähnlich mürbe werden wie Claire. Sie verfasst eine lieblose Bewerbung und wendet sich später ihren Eltern zu. Diese Annäherung gibt ihr Auftrieb. Doch ihre Selbstbefragung bleibt folgenlos und wird noch brisanter durch ihren geschäftigen Freund Luke. Er hat erreicht, wonach sie sucht. Doch wie, bleibt ihr verborgen. Der Assistenzarzt bringt viel Verständnis für Claire auf und die frotzelnden Dialoge der beiden sind Höhepunkte dieses Debüts der Londoner Autorin Lisa Owens. Ihr Roman ist zwar sprachlich recht gelungen, bleibt jedoch so nichtssagend wie der Werdegang der Protagonistin - das mag gewollt sein, ist aber nur streckenweise unterhaltsam.

(jw)

Kurzbeschreibung

Wenn Claire Flannery eines weiß, dann, dass sie für ihr Glück alleine verantwortlich ist. Claire ist Mitte zwanzig, lebt in London und hat einen Freund, der ziemlich viel arbeitet. Claire selbst hat sich gerade ausgeklinkt, ihren Job gekündigt. Weil der nicht zu ihr gepasst hat. Aber: Was passt eigentlich so richtig zu ihr? »Ich erinnere mich noch gut daran, wie es in deinem Alter war. Klar, ich hatte da schon vier Kinder, aber das moderne Leben ist anders, du hast so viele Möglichkeiten", sagt die Großmutter und trifft den Nagel auf den Kopf. So treibt Claire durch die Stadt, mal mit, mal gegen den Strom, und beobachtet, was anderen Leuten verborgen bleibt – die arbeiten ja gerade. Ob das auf Dauer gut geht? – Lisa Owens erzählt vom unwiderstehlichen Druck, sich selbst zu finden, und hat mit Claire Flannery die Flaneurin des 21. Jahrhunderts geschaffen.


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