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Stephanie von Hayek

Als die Tage ihr Licht verloren

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 20 €

Verlag: Pendo

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Redaktion

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Rezension

Stephanie von Hayeks Debüt spielt in den Jahren von 1932 bis 1940 in Berlin. Die beiden Töchter Linda und Gitte der Familie Hoffmann sind dabei, sich ihren Platz in der Welt zu suchen. Heirat und Ehe, wie das ihre Freundin Lene bevorzugt? Da muss es noch Spannenderes geben. Doch die Nationalsozialisten kommen an die Macht und wie rapide sich die Gesellschaft komplett ändert, das beschreibt die Autorin, geb. 1971, sehr treffend. Die zermürbende Stimmung, dass keinem mehr getraut werden kann, nicht einmal der besten Freundin. Denn deren Ehemann schafft es, dass Linda, als sie einen Nervenzusammenbruch hat, kurzerhand in ein Hospital eingewiesen wird. Ihre Eltern wissen nicht, wo sie sich befindet, dürfen sie nicht besuchen und sind bestürzt, als sie durch einen Brief von ihrem Tod erfahren. Stephanie von Hayek gibt jeder ihrer Figuren eine eigene Stimme, schreibt glänzende innere Monologe und versetzt sich in die Köpfe der kleinen Leute, die endlich groß rauskommen wollen und mit unglaublicher Härte unmenschliche Befehle ausführen. Weder die Eltern der jungen Frauen noch sie selbst erahnen, wie sie mit ihrer Art zu leben die Denkungsart ihrer Nachbarn, die alle schon stramme Parteigenossen sind, ständig provozieren. Hoffentlich wird es einen zweiten Teil der Familie Hoffmann geben.

(has)

Kurzbeschreibung

Linda und Gitte, Töchter einer liberalen, gut bürgerlichen Berliner Familie, genießen ihre Jugend. Gitte, die als Sekretärin im Reichsinnenministerium arbeitet, hofft, einst als Juristin Karriere zu machen, Linda, die ungestüme Träumerin, schlägt den künstlerischen Weg ein und heiratet den sensiblen Erich, die Liebe ihres Lebens. Als seine Nachrichten von der Front ausbleiben und sein Schicksal ungewiss ist, fällt sie in tiefe Melancholie – gefährlich in einer Zeit, in der psychische Krankheiten zum Todesurteil werden können. Denn die Nationalsozialisten planen bereits, was sie verharmlosend „Euthanasie“, den guten Tod, nennen …


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