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Lauren Groff

Arcadia

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 18.95 €

Verlag: C.H. Beck

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Redaktion

Leser

Rezension

Wie fühlt es sich an, in einer Utopie aufzuwachsen, die an ihren eigenen Ansprüchen zerbricht? Lauren Groff erzählt es aus der Perspektive von Bit, der als erstes Kind einer Hippie-Kommune Ende der Sechzigerjahre geboren wird. In den Anfangsjahren herrschen bittere Armut und Entbehrungen in Arcadia, doch mit dem Einzug in die renovierte Villa auf einem geerbten Grundstück beginnen die Blütejahre Arcadias, in denen Bit und seine Freunde unbeschwert aufwachsen. Selbstversorgung macht viel Arbeit, aber alle helfen mit, leben vegan, Haustiere und Besitztümer sind verboten. Als sich Handy, der spirituelle Führer, immer weiter von den Realitäten entfernt und zum Ende der Siebzigerjahre wahre Menschenmassen Arcardia überfluten, zerbricht die ursprüngliche Gemeinschaft. Der sensible Bit wird zum Chronisten der Geschichte dieser Landkommune, denn er beginnt schon als Jugendlicher, zu fotografieren. Arcadia zerbricht, Bit wird Fotograf und unterrichtet am College. Nach 20 Jahren begegnet er seiner heimlichen Kinderliebe Helle wieder, sie werden ein Paar und bekommen ihre Tochter Grete. Eines Tages jedoch verschwindet Helle.

Warmherzig, wahrhaftig und ganz ohne Hippie-Kitsch erzählt Groff von Bits Verlusten und Kämpfen um den Glauben an eine Zukunft, während die Welt im Jahre 2018 verkommt und  eine weltweite Seuche die Menschheit bedroht.

(ts)

Kurzbeschreibung

In den siebziger Jahren auf dem Land in New York haben sich einige Aussteiger auf einem großen Grundstück mit einem alten Schulhaus niedergelassen. Sie haben den Traum, autark und frei zu leben, und nennen ihren Ort Arcadia. Die packende Geschichte vom romantischen Aufbruch, von Hochzeit, Niedergang und Nachwirken dieser Landkommune wird aus der Perspektive von Bit erzählt. Bit kam in Arcadia zur Welt. Als er älter ist, verliebt er sich in Helle, die aufmüpfige und selbstbewusste Tochter des charismatischen Anführers der Hippiegemeinschaft. Die Kinder wachsen ungezwungen und in enger Verbundenheit mit der Natur in geschützter Abgeschiedenheit auf. Später, nach der gewaltsamen Auflösung Arcadias, wird Bit Professor für Photographie in New York City. Helle und er haben ein Kind zusammen. Sie aber, die immer stärker war als er, ist letztlich der Wirklichkeit außerhalb Arcadias nicht gewachsen. Auch als Großstädter und obwohl die heile Welt seiner Kinderzeit untergegangen ist, bewahrt Bit die Utopie vom friedlichen Landleben in seinem Herzen. Am Ende am Grab seiner Mutter in Arcadia söhnt er sich trotz aller politischen und Umweltkatastrophen und im Bewusstsein der Irrtümer seiner Eltern mit dem widerstrebenden Nebeneinander von Traum und Realität aus. Ein berührend und spannend erzählter Roman über einen begeisterten Aufbruch. "Großer Roman über eine kleine Hippie-Kommune" Die Zeit Magazin, 10. Oktober 2013


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