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Josh Weil

Das gläserne Meer

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 24.99 €

Verlag: Dumont

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Rezension

Der gewaltige Debütroman des 39-jährigen Josh Weil, sprachlich und stilistisch perfekt übersetzt von Stephan Kleiner, erzählt die Geschichte der Zwillinge Jarik und Dima, die auf einem Hof in Russland aufwachsen, jahrelang unzertrennlich sind, bis sie in einen Strudel von Habgier gerissen werden. Das Land wird beherrscht von einem gigantischen Gewächshaus, dem Oranzeria, das von Spiegeln im Weltall mit ewigem Licht versorgt wird und so eine dauerhafte Fruchtbarkeit von Pflanzen garantiert. Dieses "Spiegelmeer" gehört einem Oligarchen, der wie ein Despot regiert und durch die vielen Ernten unendlich viel Geld verdient. Im Dunstkreis dieses Mannes trennen sich die Wege der Brüder. Jarik heiratet, Dima bleibt ein weltfremder Träumer, gefangen in einer magischen Welt russischer Sagen und Märchen. Schließlich geraten die ungleichen Zwillinge ins Visier des Despoten, der sich ihre unterschiedlichen Charaktere und Lebensanschauungen zunutze macht. Sie finden sich im Brennpunkt einer weltweiten Verschwörung wieder. Weil mischt in seinem opulenten Roman Märchen und Mythen des alten Russlands, Science-Fiction und Utopien mit Thrillerelementen. Vor allem geht es aber um die Beziehung zwischen Jarik und Dima, die letztlich eins sind, auch wenn das Schicksal sie immer wieder trennt.

(mvs)

Kurzbeschreibung

Die Zwillinge Jarik und Dima sind von Geburt an unzertrennlich. Nach dem Tod des Vaters wachsen sie auf dem Bauernhof ihres Onkels auf, die Tage verbringen sie in den Kornfeldern und die Nächte im Bann der mythischen Geschichten aus dem russischen Sagenschatz. Jahre später arbeiten die Brüder Seite an Seite in der Oranzeria, dem gigantischen Gewächshaus, das sich hektarweit in alle Richtungen erstreckt. Dieses gläserne Meer wird von im Weltall schwebenden Spiegeln beleuchtet, die das Sonnenlicht rund um die Uhr auf die Erde werfen – ein künstlich geschaffener ewiger Tag, der die Produktivität der Region verdoppeln soll. Bald ist die Arbeit das Einzige, was sie verbindet: den robusten Jarik, verheiratet und Vater zweier Kinder, und Dima, den Träumer, der allein bei der Mutter lebt. Doch eine Begegnung mit dem Besitzer der Oranzeria verändert alles: Während Dima sich ambitionslos dahintreiben lässt, wird Jarik immer weiter befördert, bis sie schließlich zu Aushängeschildern gegensätzlicher Ideologien werden. ›Das gläserne Meer‹ ist ein großer Roman über den Preis unserer Träume und Ideale, hochpoetisch und angefüllt mit der Magie russischer Märchen.


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