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Becky Chambers

Unter uns die Nacht

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 9.99 €

Verlag: Fischer TOR

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Redaktion

Leser

Rezension

Die Ersten, die die vergiftete Erde verließen, waren die Milliardäre. Auf dem Mond und dem Mars richteten sie Kolonien ein, in denen es sich leben ließ. Die Zurückgebliebenen, hungrig und krank, rissen ihre Städte ein. Sie schmolzen die Stahlträger der Wolkenkratzer und bauten in einem letzten Kraftakt 32 Sternenschiffe. Dann brachen sie auf, in der Hoffnung, dass da draußen irgendjemand sei. "Wir ließen unsere Kurzsichtigkeit zurück. Wir ließen unseren Blutdurst zurück. Wir erfanden uns neu." Mittlerweile (kurz nach den Ereignissen in Chambers' erstem Roman "Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten") ist die exodanische Flotte Teil der Galaktischen Union. Das stellt ihre Bewohner vor neue Herausforderungen: Kip, seit Kurzem Besitzer eines mittelmäßigen Schulabschlusses, will nur heraus aus der Enge der vielfach geflickten Schiffe. Sein Leben ändert sich, als er eine Leiche findet. Die Lageristin Tessa muss miterleben, wie sie dank Entwicklungshilfe obsolet wird. Isabel, die als Archivarin die Traditionen der Flotte bewahrt, hat eine harmagianische Wissenschaftlerin zu Gast, die die exodanische Kultur erforschen möchte. Wir folgen den Figuren durch ihren Alltag (und lesen den Blog jener Wissenschaftlerin) und erleben eine Kultur der Fairness, der Empathie und der Nachhaltigkeit.

(ed)

Kurzbeschreibung

Auf der Asteria, einem Siedlerschiff der exodanischen Flotte, ist für jeden gesorgt: Alle haben eine Wohnung, alle haben zu essen, alle haben einen Job – und leisten noch im Tod einen wertvollen Beitrag zur Gemeinschaft. Lichtjahre entfernt von der zerstörten Erde haben sich die Menschen ein wohldurchdachtes, selbstgenügsames Leben im Weltraum eingerichtet. Doch inzwischen sind ganze Generationen auf den Schiffen der Flotte geboren und aufgewachsen, und je selbstverständlicher das Siedlerdasein wird, desto größer sind die Zweifel: Bei Kip, der mit seinen 16 Jahren noch nicht weiß, was er mit seiner Zukunft anfangen will – außer dass sie sich definitiv nicht auf der Asteria abspielen soll. Bei Tessa, deren Alltag mit Job und Familie mehr als ausgefüllt ist – bis der technische Fortschritt sie einholt. Und bei der Archivarin Isabel, die sorgfältig die alten Traditionen bewahrt, die die Menschheit im Exil zusammenhalten sollen. Sie alle stehen vor der Frage: Warum auf einem Schiff bleiben, das sein Ziel längst erreicht hat?


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