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Susan Kreller

Elektrische Fische

JUGEND UND KINDER

Informationen: , 15 €

Verlag: Carlsen

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Rezension

Emma kann es nicht fassen. Aus Dublin in die mecklenburgische Provinz hat es sie verschlagen, und zwar in das Dorf, in dem ihre Mutter aufgewachsen ist, zu den wortkargen deutschen Großeltern, die sie nicht kennt, in einen Ort, wo alles „dichtgemacht“ hat – der Konsum, der Kindergarten – und viele Häuser leerstehen. Sie möchte sofort wieder zurück – zu ihren Freundinnen, dem irischen Meer und der irischen Sprache, denn: „Die englische Sprache bin ich. Deutsch spreche ich nur.“ Das ist allerdings nicht so einfach, wenn man erst zwölf Jahre alt ist, wenn der irische Großvater zwar ihre Trauer spürt, aber nur leise sagt „I’m sorry luv. Ye know I can’t.“ Und wenn die kleine Schwester vor Wut, Trauer und Heimweh kein Wort mehr spricht und man sie gerade jetzt einfach nicht allein lassen kann. Levin, der Junge mit den Heavy-Metal-Shirts und der Melancholie im Blick, Levin, der einzige, der Emma zuhört, der hätte einen Plan, aber auch Levin hat seine eigenen Sorgen, und dann … dann schleichen sich die fremde Umgebung, die Ostsee und Levin klammheimlich doch in Emmas Herz. Die mehrfach preisgekrönte Autorin Susan Kreller schreibt mit viel Empathie, wundervollem Sprachwitz und fern jeglicher Betulichkeit von der mühevollen und schmerzhaften Zeit, die eine, ja die jede Entwurzelung mit sich bringt.
 

(sig)


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