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Michael De Cock

Rosie und Moussa

JUGEND UND KINDER

Informationen: , 9.95 €

Verlag: Beltz & Gelberg

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Redaktion

Leser

Rezension

Rosie zieht nach der Trennung ihrer Eltern mit Mama ans andere Ende der Stadt. Was für ein Glück, dass Moussa direkt über ihr wohnt. Als die Kinder aufs Dach des Hochhauses gehen, obwohl dort KEIN ZUTRITT FÜR UNBEFUGTE steht, erleben sie Unerahntes. Verspielt, federleicht und klug ist sie, die Geschichte von Michael De Cock. Der wiederum kommt vom Theater. Das merkt man seinen Figuren, der spannenden Handlung und den lebendigen Dialogen an. In Nebensätzen fängt er Angst, Nähe oder Hoffnung ein. Die zahlreichen Schwarz-Weiß-Zeichnungen Judith Vanistendaels machen das Kinderbuch perfekt.

(ae)

Kurzbeschreibung

So ein Abenteuer! Eigentlich wollten Rosie und Moussa nur kurz aufs Dach, weil man von dort die ganze Stadt und bis zum Meer sehen kann. Doch die beiden werden aus Versehen ausgesperrt. Von ihrer Mutter aber weiß Rosie, dass es immer eine Lösung gibt, für alles... Anrührend und spannend und mit vielen Bildern erzählt - solch eine Geschichte über die Freundschaft zweier Großstadt-Kinder ist selten. Rosie und Mama sind plötzlich umgezogen in das Hochhaus ans andere Ende der Stadt, das Rosie wie das andere Ende der Welt vorkommt. Bestimmt dauert es eine Ewigkeit, bis sie hier einen Freund findet. Falsch! Moussa überredet sie, auf das Dach des Hauses zu gehen, was strengstens verboten ist, aber es ist wunderschön. Doch dann sind sie auf dem Dach gefangen, es wird dunkel und kalt, kein Mensch weiß, wo sie sind. Zum Glück finden sie eine alte Zeitung und einen Kuli: Einer der Zettel HILFE WIR SIND AUF DEM DACH!!! landet bei Frau Himmelreich, den anderen haben sie Titus unter das Halsband gesteckt, der maßgeblich an der Rettungsaktion beteiligt ist. Und vielleicht erzählt Rosie Moussa auch noch, wo ihr Vater ist. Aber das ist eine andere Geschichte, sagt Rosie ... Eine kleine Geschichte, die so reich an Eindrücken, Stimmungen und Bildern ist. Presse-/Leserstimmen: »Happy Endings sind ausgemacht in Geschichten für Kinder, literarische Texte für unerfahrene Leser hingegen sind selten. Was die schöne Geschichte von ›Rosie und Moussa‹ umso kostbarer macht.« Literarische Welt »Eine Geschichte über eine neue Freundschaft, Zusammenhalt und Mut. Einfühlsam berichtet Michael de Cock über Rosie, die mit ihrer Mutter umgezogen ist und sich eigentlich gar nicht wohl fühlt. Mit schlichten Zeichnungen wird die Geschichte aufgelockert und eignet sich so auch für Leseanfänger.« DIE WELT kompakt »In schlichter Sprache und mit Illustrationen, die Augenblicke festzuhalten vermögen, erzählen die Autoren von Rosies und Moussas Aufstieg und dem hindernisreichen Weg zurück. Eine wunderbar leise Geschichte.« DIE ZEIT »(…) Der flämische Theatermacher Michael De Cock erzählt in respektvoll-offener Art – ein Markenzeichen niederländischer Kinderbücher -, so dass selbst seine Bündelung sozialer Themen ungezwungen wirkt. (…) Die Comic-Künstlerin verwandelt mit wenigen Strichen das kleine Buch in eine grosse Bühne und bleibt doch sehr nahe an den Figuren und ihren Gefühlen. (…) Michael De Cock und Judith Vanistendael belegen brillant, dass auch ein einfaches Buch das ganze Spektrum von Lust am Mitfiebern, Verstehen und Lachen bedienen kann.« NZZ am Sonntag »Der Belgier Michael de Cock erzählt in ›Rosie und Moussa‹ eine kleine Geschichte von großer Freundschaft – sehr aufmerksam beobachtet, sehr einfühlsam beschrieben. Dabei lebt die Erzählung mit den treffenden Illustrationen der Comiczeichnerin Judith Vanistendeal vor allem von ihren Auslassungen.« dpa »Mit ihren aufs Wesentliche konzentrierten Schwarz-Weiß-Illustrationen trifft Judith Vanistendael genau den Ton dieser Geschichte eines Neuanfangs. Jede der eigenwilligen Figuren bis hin zu Moussas Hund, der eigentlich eine Katze ist, macht sie mit wenigen Strichen zu einem unverwechselbarem Charakter. Auf Text- wie auf Bildebene gelingt so das Kunststück, mit sparsamen Mitteln eine komplexe Welt zu erschaffen, deren Horizont weit hinter dem Hochhaus liegt. In sie einzutauchen dürfte nicht nur (vor-)lesenden Erwachsenen, sondern auch Erstlesern großen Spaß machen.« 1000 und 1 Buch


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