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Mehdi Maturi

In den Iran. Zu Fuß. Ohne Pass

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Informationen: , 15 €

Verlag: Fischer

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Rezension

Sein Vater lässt ihn glauben, seine Mutter sei tot. Dann erfährt Mehdi Maturi, dass sein Vater ihn und seine Geschwister aus dem Iran nach Deutschland entführt hat – und dass die Mutter seit Jahrzehnten nach ihnen sucht. Er will sie unbedingt kennenlernen. Das Problem: Er kann nicht legal in den Iran reisen, da er nur einen blauen Flüchtlingspass hat, der abgelaufen ist. Im Januar 2018 macht er sich mit einem Rucksack und in Turnschuhen auf den Weg von Stuttgart nach Teheran. Ab dem griechischen Grenzgebiet folgt er der Flüchtlingsroute in die entgegengesetzte Richtung, über hohe Gebirge und Flüsse, auf Schmuggelwegen und Schotterpisten, durch Gestrüpp und Geröll, Schnee und Eis. Dabei ist er auch auf Schlepper angewiesen, denen egal ist, wer am Ende seines Weges ankommt, Hauptsache das Geld stimmt. Blauäugig sei er vor dem Antritt seiner Reise gewesen. Doch mit Chuzpe und der Hilfe von Freunden schafft Mehdi es, alle Hindernisse zu überwinden. Nach seiner Rückkehr hat er mit der Journalistin Kerstin Greiner seine Geschichte aufgeschrieben. Auch, „damit alle Menschen, die das lesen, vielleicht ein bisschen mehr verstehen von Flucht, vom Ge- und Vertriebenwerden, vom Entwurzeltsein, und von der Liebe überhaupt.“ Dies ist gelungen.

(cvk)


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