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Peter Schäfer

Kurze Geschichte des Antisemitismus

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Informationen: , 26.95 €

Verlag: C.H. Beck

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Rezension

Es gibt Rezensionen, die möchte man eigentlich nicht schreiben. Diese hier gehört dazu, denn der Grund für Bücher wie dieses ist der offenbar nie enden wollende Antisemitismus verschiedener Bevölkerungsgruppen. Schäfer zeigt in aller Eindringlichkeit, dass Hass auf jüdische Menschen keine Erfindung der Neuzeit ist, sondern seine Wurzeln bereits in vorchristlicher Zeit hat und auch mehr als 2000 Jahre später nicht aus den Köpfen der Menschen verschwunden ist. Das Erschreckende dabei ist, dass 336 Seiten nur für eine „kurze“ Geschichte des Antisemitismus reichen, die Langversion wäre wohl ein vielbändiges Werk des Schreckens. Schäfers Tonfall ist dabei nüchtern und unaufgeregt, was die Lektüre nur noch eindringlicher macht. Der Horror spricht aus jeder Zeile, da braucht es kein Pädagogisieren und keine sprachlichen Kunstgriffe, um ihn zu verstärken. Ein gutes Buch, das den Leser letztlich jedoch auch ein wenig ratlos hinterlässt. Zu tief scheint der Hass auf das Judentum in die Gesellschaften eingeschrieben, als dass Hoffnung bestünde, ihn ein für alle Mal aus den Köpfen der Menschen zu tilgen. Schäfers Buch ist somit eine unabgeschlossene kurze Geschichte des Antisemitismus und das schmerzt.

(ct)
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