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Thomas Christos

1965

THRILLER UND KRIMIS

Informationen: , 20 €

Verlag: Blanvalet

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Rezension

Im Jahre 1939 fällt in Düsseldorf ein achtjähriges Mädchen einem Sexualverbrechen zum Opfer, an dessen Aufklärung Hauptkommissar Strobel durch die Gestapo gehindert wird. Gut ein Vierteljahrhundert später sieht sich dessen Neffe Thomas Engel als angehender Kommissar mit einem ähnlichen Verbrechen konfrontiert – und zugleich auch damit, dass sein Förderer und Onkel einiges zu verbergen hat. Leider färbt dessen raumgreifende Onkelhaftigkeit sehr stark auf den Tonfall und die Beschreibung des Bildungshergangs des jungen Engels ab, und der Sprung aus der Naziklamotte in die Rolling-Stones-Ära gelingt nicht. Das liegt vor allem daran, dass der Drehbuchautor Christos Yiannopoulos – als Krimiautor Thomas Christos – seinen Debütroman sprachlich nicht in den Griff bekommt. Beim Changieren zwischen onkelhafter Anbiederung, autoritärem Tonfall und plump-brutalem Bullenjargon rutschen ihm immer wieder Formulierungen durch, die nicht in die 1960er-Jahre passen. Niemand hätte in der frühen Stones-Ära die Königsallee als „Biotop für zahlungskräftige Menschen“ bezeichnet, und niemand hätte geschrieben, die „Altstadt imponierte mit Dutzenden Kneipen“.  Hier überwiegt das Klischeehafte und erkennbar Gewollte, und die Freude, die beim Happy End aufkommt, will nicht überspringen.

(ub)


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