Jump to Navigation

Oliver Buslau

Feuer im Elysium

THRILLER UND KRIMIS

Informationen: , 22 €

Verlag: emons

Leser-Rezension0

Redaktion

Leser

Rezension

Am 22. März dieses Jahres spielten in Deutschland Menschen an Fenstern oder auf Balkonen die „Ode an die Freude“ gegen die Corona-Krise. Nicht zufällig fiel die Wahl der Flashmob-Organisatoren auf dieses Stück, seit 1972 ist es die Hymne Europas. In Oliver Buslaus Krimi erfährt man, dass „die Neunte“ schon bei ihrer Uraufführung im Mai 1824 politische Beiklänge hatte. Hieß es in einer frühen Fassung der Ode von Schiller gar „Bettler werden Fürstenbrüder“, was angesichts der schwelenden Unzufriedenheit im Volk, den aufbegehrenden Burschenschaften und Metternichs Zensur reichlich Zündstoff bot. Im Roman wird die Uraufführung durch ein Attentat bedroht. Die Handlung spitzt sich aus zwei Perspektiven, die eines jungen Burschenschaftlers und die eines Studenten und Musikers langsam darauf zu. Doch wer ist der Ränkeschmied? Der Autor, Musikwissenschaftler und Bratschist Buslau entsinnt eine Intrige und bereichert die Fiktion mit detaillierten Kenntnissen, sowohl über Ludwig van Beethoven und die Musikgeschichte als auch über das zeitgenössische politische Klima. Er bezieht Gerüchte um Beethovens Erkrankung oder eine heimliche Liebschaft mit ein, und seine Leidenschaft für und sein Wissen um Musik sorgen für einen runden historischen Kriminalroman zum Beethovenjahr.

(md)


Jetzt direkt kaufen bei:


Eine eigene Rezension hinzufügen

 
Connect
CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisierten Spam vorzubeugen. Als angemeldeter Benutzer ist dies nicht nötig.

Themenwelten

Senioren, Greise, Silver Surfer

Senioren, Greise, Silver Surfer

Alte Menschen in der Literatur

Vom Eise befreit

Vom Eise befreit

Frühlingsliteratur

Über das Denken

Philosophie für Kinder

Von Geburt an Philosophen

Wer sind die anderen?

Afrika

Der so genannte dunkle Kontinent

Familiengeschichten

Vater, Mutter, Kind, Krieg

Familiengeschichten

Wirtschaftskrisenwerke

Wirtschaftskrisenwerke

Über Gier und Risiko