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Marie Reiners

Frauen, die Bärbel heißen

THRILLER UND KRIMIS

Informationen: , 18.99 €

Verlag: Fischer Scherz

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Rezension

Als Bärbel Böttcher im Wald ein totes MAMIL findet (middelaged men in Lycra), bedauert sie, dass das perfekte Wurfstöckchen für ihre Hündin leider in seinem Auge steckt. Und sie nun mit Menschen in Kontakt treten muss, sprich der Polizei. Als unwichtige Zeugin, mit einsam gelegenem Haus voller ausgestopfter Tiere, wähnt sich die 54-jährige Dermoplastikerin in Sicherheit vor weiteren Störungen. Doch dann taucht die Witwe des Verstorbenen auf, mit einer weiteren Leiche im Kofferraum und greift sie an. Pragmatisch sperrt Bärbel sie schwer verletzt in ihren Präparierkeller. Marie Reiners entwickelte und schrieb erfolgreiche Fernsehformate, unter anderem "Mord mit Aussicht". Das erklärt, warum es ihr nonchalant gelingt, in ihrem ersten Buch eine so desolate Figur zur Ich-Erzählerin zu machen, die irrwitzigen Schlussfolgerungen drastische Maßnahmen folgen lässt, ohne dabei völlig unglaubwürdig zu sein. Bärbels Emotionen sind auf konstantem Null-Level, was ihrem Hirn viel Raum gibt, andere Menschen treffend zu beschreiben, selbst, wenn sie nicht versteht, warum die um alles so ein Gewese machen. Man muss keine Kalauer-Krimis mögen, um an diesem skurrilen Humor gefallen zu finden.

(md)

Kurzbeschreibung

Bärbel Böttcher, 54, ledig, keine Kinder, von Beruf Tierpräparatorin, lebt mit ihrer Mischlingshündin Frieda im Haus ihrer toten Eltern abgelegen am Rand einer Kleinstadt. Sie hat weder Familie noch Freunde, und das ist gut so, denn Bärbel ist Eigenbrötlerin aus Überzeugung. Als sie eines Morgens mit Frieda spazieren geht, findet sie im Wald einen Toten, dem ein Stock im Auge steckt. Nachdem Bärbel wohl oder übel die Polizei verständigt und ihre Aussage gemacht hat, ist sie froh, wieder zu Haus auf dem Sofa zu sitzen und ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen: Verkaufssendungen im Shoppingkanal schauen. Bis es an der Tür klingt. Was es sonst nie tut. Und vor Bärbel eine Frau steht, die behauptet, die Ehefrau des Opfers zu sein und die Bärbel im nächsten Moment wenig charmant mit einem Elektroschocker außer Gefecht gesetzt hat. Dass das erst der Anfang allerlei sich überschlagender Ereignisse war, wird Bärbel schnell klar. Denn alsbald hat sie eine verletzte Schauspieler-Gattin (die Frau des Toten im Wald) im Keller, einen schnüffelnden Lokalreporter im Garten und unwillkommene Scherereien am Hals. Vorbei ist es mit dem beschaulichen Einsiedlerdasein, und Bärbel bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die neue Situation einzulassen. Was Erfahrungen wie Enthüllungen ungeahnten Ausmaßes nach sich ziehen wird ...


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