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Jonathan Robijn

Kongo Blues

THRILLER UND KRIMIS

Informationen: , 16.9 €

Verlag: Edition Nautilus

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Rezension

Am Neujahrsmorgen des Jahres 1988 sammelt Jazzpianist Morgan in Brüssel am Straßenrand eine junge, elegant gekleidete Frau auf. Sie scheint erschöpft und desorientiert, aber vermögend. Morgan nimmt sie mit nach Hause, damit sie nicht erfriert. Die junge Frau, Simona, geht am nächsten Tag, ohne etwas von sich zu erzählen. Wenige Tage später steht sie mit Koffern vor der Tür und bittet, ein paar Tage bleiben zu können. Aus den Tagen werden Wochen. Zwischen den beiden entsteht eine Art Freundschaft, die etwas vage bleibt, unter anderem, weil Simona nicht viel Persönliches preisgibt. So plötzlich, wie sie in sein Leben getreten ist, verschwindet sie wieder. Morgan macht sich auf die Suche nach ihr - und spürt dabei seiner eigenen Vergangenheit nach, ohne dies zunächst zu ahnen. Denn der ehemals gefeierte Musiker, der sich nun von Auftritt zu Auftritt hangelt, ist das schwarze Adoptivkind eines weißen belgischen Paares. Über seine Herkunftsfamilie weiß er nichts. Morgans mäandernde Suche, der oft etwas Traumhaftes, Surreales anhaftet, führt zurück in ein dunkles Kapitel der belgischen Kolonialherrschaft. Dies geschieht so unaufdringlich wie einprägsam. Ein Roman über Identität und Herkunft, ein Krimi, dessen Verbrechen lange zurückliegt, ohne an Schwere verloren zu haben.

Kurzbeschreibung

Morgan ist Jazzpianist und verdient sein Geld mit gelegentlichen Konzerten in Brüsseler Bars. An seine Kindheit in den Tropen kann er sich kaum erinnern. Als er am ersten Tag des Jahres 1988 von einem Silvesterkonzert nach Hause kommt, findet er eine elegante junge Frau im schwarzen Abendkleid schlafend in der Nähe seines Hauses liegen. Sie würde erfrieren, wenn er sie liegenließe, also denkt er nicht lange nach und trägt sie vorsichtig in seine Wohnung. Sie schläft tief und fest, und als er sie vorsichtig ablegt, fällt ein Umschlag mit einer Million Francs aus ihrer Tasche. Als sie am nächsten Morgen zu sich kommt, verrät sie nicht, wer sie ist. Sie geht, aber sie kommt wieder und zieht mit zwei Koffern bei ihm ein, angeblich, weil in Brüssel alle Hotels ausgebucht sind. Ist ihr Zusammentreffen womöglich gar nicht so zufällig, wie es schien? Morgan beginnt, Erkundigungen über Simona einzuholen …


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