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Cecil Scott Forester

Tödliche Ohnmacht

THRILLER UND KRIMIS

Informationen: , 14.9 €

Verlag: dtv - Deutscher Taschenbuch Verlag

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Redaktion

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Rezension

Während Marjorie Grainger klar wird, dass ihr widerlicher Ehemann den Selbstmord ihrer jüngeren Schwester nur vorgetäuscht hat, verfolgt ihre Mutter längst einen Plan, um Ted für alles zu bestrafen. Der britische Krimiautor C(ecil) S(cott) Forester (1899-1966) hatte dieses jetzt posthum erschienene Kammerspiel um Missbrauch, Mord und Rache im London der 1930er-Jahre angesiedelt. Dazu passt es, dass den Rachefeldzug hier eine freundliche alte Dame führt, die von ihrer Mitwelt unterschätzt wird, während man beim Lesen Gefahr läuft, sie für raffinierter zu halten, als sie ist. Der Preis der Rache ist hoch. Ein kleines Meisterwerk, sympathisch old-fashioned.

(ub)

Kurzbeschreibung

An einem lauen Sommerabend kehrt Marjorie, eine "desperate housewife" der Dreißigerjahre, von einem Abend mit ihrer kinderlosen Freundin in London in die Vorstadt zurück. Als sie die Küchentür öffnet, um ihre babysittende Schwester Dot von ihrer Pflicht zu erlösen, findet sie diese mit friedlichem Gesichtsausdruck in einem geblümten Sommerkleid auf dem Küchenboden liegen - den Kopf im Gasherd. Es ist die Mutter der beiden Frauen, die von Anfang an an dem vermeintlichen Selbstmord zweifelt. Bald schon findet sie heraus, wer der Mörder ihrer Tochter ist. Foresters meisterhafter psychologischer Thriller um Mord, Liebe, Lust, Eifersucht und Rache führt in die Abgründe der menschlichen Seele und porträtiert eindrucksvoll die Londoner Vorstadt der Dreißigerjahre. Der 1935 entstandene Roman war jahrzehntelang verschollen. Er tauchte erst 2002, viele Jahre nach dem Tod des Autors, auf einer Christie's Auktion auf. Eine faszinierende Entdeckung für alle Krimifans! 'Tödliche Ohnmacht' stand auf den KrimiZEIT-Bestenlisten September und Oktober 2013. Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung, 13.09.2013 »›The Pursued‹ - so der Originaltitel - ist ein unsentimentales Krimimelodram über die immer wieder erstaunliche Toughness der Briten, in das wie in einen Kokon eine verhängnisvoll zarte Sommerromanze eingesponnen ist.« Elmar Krekeler, welt.de, 02.08.2013 »Ein Noir vor der eigentlichen Erfindung des Noirs. Dieses Buch darf in keiner Sammlung fehlen.« Elmar Krekeler, Die Welt, 03.08.2013 »Zwischen Bahndamm und Vorstadtstraßen spielt sich eine griechische Tragödie ab.« Die Zeit, ›Die zehn besten Krimis im Oktober‹, 26.09.2013 »Eine Sensation.« Gitta List, Schnüss, 01.09.2013 »Die Wohltemperiertheit, die Foresters Stil eigen ist, ähnelt jener Christies, wenn der Autor inhaltlich auch deutlich weiter geht (...); wie sie beschreibt er die englische Middle-Class mit jenem Schuss soignierter Bosheit, der vornehm ist und elegant, aber nicht im Mindesten gemütlich.« Salzburger Nachrichten, 31.08.2013 »Ein Krimiklassiker.«


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