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Wie ein Wanderer in einer mondlosen Nacht

Dai Sijie

Wie ein Wanderer in einer mondlosen Nacht

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Gelesen von Svenja Wasser, Werner Rehm

Informationen: Hörbuch, 393 Minuten, 6 CDs, 24.99 €

Verlag: steinbach sprechende bücher

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Rezension

 Als neues Meisterwerk wird „Wie ein Wanderer in einer mondlosen Nacht“ angekündigt und tatsächlich ist diese Geschichte von Dai Sijie wieder außergewöhnlich. Das liegt auch an den Sprecherleistungen, die fein abgestimmt auf die einzelnen Charaktere eingehen.

Es geht um die Liebe zwischen einer französischen Sinologiestudentin und einem chinesischen Gemüsehändler mit einer fast zweitausend Jahre alten Kulturgeschichte. Beide sind auf der Suche nach der verlorenen Hälfte einer uralten Schriftrolle, das die Anfänge des Buddhismus verbirgt. Zwei völlig unterschiedliche Welten prallen aufeinander, die die Schwierigkeiten kaum zu überbrücken vermögen.

Dai Sijies, bekannt nach seinem internationalen Erfolg „Balzac und die kleine chinesische Schneiderin“, spinnt seine Geschichten fein wie ein Netz. Die Sprache dieses Romans ist formvollendet, selbst die Beschreibung der banalsten Dinge klingt spannend und läßt den Hörer unablässig weiterhören. Eine angenehme Dynamik umgibt das Erzählte. Ein Juwel ist der Klang der Stimme von Svenja Wasser. Sie ist kraftvoll, gleichzeitig zart, singend und poetisch. Sie verschmilzt regelrecht mit der Geschichte und holt uns in eine längst vergangene Zeit ab. Sie lässt das Gehörte wirken, indem sie das genau richtige Tempo wählt. Es besteht die Chance, dem Alltag ein paar Stunden zu entfliehen. Das schaffen nur die wirklich guten Bücher.

(tm)

Kurzbeschreibung

Der neue Roman von Dai Sijie! Hochspannend verwebt Dai Sijie die zarte Liebe zwischen einer französischen Sinologiestudentin und einem chinesischen Gemüsehändler mit einer fast zweitausend Jahre alten Kulturgeschichte. Beide sind sie auf der Suche nach der verlorenen Hälfte einer uralten Schriftrolle, einem seidenen Sutra, das die geheimnisvollen Anfänge des Buddhismus in seinen fremdartig kalligraphierten Zeichen birgt. In einem Anfall von Wahnsinn soll einst Kaiser Pu Yi, der letzte Kaiser von China, das kostbare Relikt mit den Zähnen zerrissen haben. Ein sehr poetischer Roman über die geheimnisvolle Welt Chinas, der auf virtuose Weise einen unaufhaltsamen Sog entfaltet.
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