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Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin

Thomas Meyer

Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Gelesen von Thomas Meyer

Informationen: ungekürzte Lesung, 323 Minuten, 5 CDs, 15.95 €

Verlag: Diogenes

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Rezension

In der Groteske „Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin“ wird der jüdische Motti Wolkenbruch von seiner Mischpoke verstoßen, nachdem er sich mit einer „Schickse“ eingelassen hat. Pleite und ziemlich ernüchtert erhält er Unterschlupf in Israel, in einem Kibbuz für gefallene Juden. Was er nicht weiß: Die Juden in dem Kibbuz Schmirach streben die Herrschaft eines „Weltjudentums“ an. Gleichzeitig sitzt in einem versteckten unterirdischen Bunker in den Alpen eine Gemeinschaft von „Neo-Germanen“, die auf ihren Endsieg hinarbeiten. Während sie über das von ihnen erfundene „Volksnetz“ feindselige Gerüchte über Juden verbreiten, infiltrieren die Verschwörer in dem Kibbuz Amazons Alexa, die seitdem nichts lieber tut, als ihren Nutzern jüdische Restaurants, Ärzte und Lebensart anzupreisen. Einen differenzierten Blick sucht man in diesem Buch vergebens. Hier werden überspannte Klischees  aufs Korn genommen, eingebettet in das Umfeld einer durchdigitalisierten und -medialisierten Welt. Das Ergebnis ist urkomische Unterhaltung. Der spritzige Vortrag des Autors, selbst das Kind einer jüdischen Mutter, bringt die Freude rüber, den er beim Schreiben gehabt haben muss.

(bie)

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