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Wenn ich Schweiz sage ...

Roger Perret (Hg.), Ingo Starz (Hg.)

Wenn ich Schweiz sage ...

GEDICHTE UND BALLADEN

Gelesen von Hans Arp, Hermann Hesse, Nora Gomringer

Informationen: ungekürzte Lesung, 154 Minuten, 2 CDs, 25 €

Verlag: Christoph Merian Verlag

Hörer-Rezension0

Redaktion

Leser

Rezension

Was Perret und Starz mit dieser Hörbuch-Anthologie auf die Beine gestellt haben, kann nur als Mammutprojekt bezeichnet werden. Schließlich gelingt es ihnen, 80 Schweizer Autoren auf zwei CDs zu versammeln, die in acht Sprachen insgesamt über 200 Gedichte lesen. Damit bieten sie einen Überblick über das Schaffen der Schweizer Lyrikszene von 1937 bis heute. Gelesen werden die Gedichte dabei nicht etwa von Schauspielern, sondern von den Dichtern selbst. Um an die Originalaufnahmen zu kommen, haben die Herausgeber die Archive der Rundfunkanstalten durchstöbert und so eine Sammlung erstellt, die nicht nur bekannte Größen wie Claude Aubert oder Hans Arp beinhaltet, sondern auch die eher unbekannten Vertreter.

Die Verwendung von Originalaufnahmen ist ein zweischneidiges Schwert. Zwar transportieren diese die Persönlichkeiten der jeweiligen Autoren, aber leider sind viele Aufnahmen von klanglich minderer Qualität, was das Zuhören schwierig und nicht immer zu einer Freude macht. Als sehr positiv ist dagegen das 140 Seiten starke Booklet zu bewerten, in dem nicht nur die deutschen Übersetzungen der fremdsprachigen Gedichte abgedruckt sind, sondern auch die Kurzbiografien der Autorinnen und Autoren. Für Freunde der Schweizer Lyrik ist dieses Hörbuch daher absolut zu empfehlen

(pk)

Kurzbeschreibung

Die Schweizer Lyrik-Anthologie von 1937 bis heute: • Bibliophile Ausgabe • Über 200 Gedichte als Autorenlesung in Originalsprache • Mit Übersetzung aller fremdsprachigen Texte im Booklet - Wenn klassische Verse auf avantgardistische Formen, und hoher Ernst auf ironische Wortspiele treffen, erklingt eine faszinierende lyrische Schweiz. Die Herausgeber Roger Perret und Ingo Starz haben in umfassenden Recherchen Archivbestände gesichtet, Privataufnahmen ans Licht befördert und Dichter vor das Mikrofon geholt. Die Auswahl von vorwiegend unveröffentlichten Aufnahmen zeigt die Vielfalt moderner Lyrik in der mehrsprachigen Schweiz und macht deutlich, wie unmittelbar und mitreissend Dichtung sein kann, wenn die Dichter selber sprechen. Moderne Gedichte in acht Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch, Schweizer Mundart, Spanisch, Englisch, Jiddisch.
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