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Der Glöckner von Notre Dame

Victor Hugo

Der Glöckner von Notre Dame

KLASSIKER

Gelesen von Roland Hemmo, Udo Schenk, Christian Stark, Patrick Bach, Bodo Wolf, Kristine Walter

Informationen: Hörspiel, 120 Minuten, 2 CDs, 17.99 €

Verlag: Titania Medien

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Rezension

 Es sind starke Stimmen, die dem Hörspiel zu Hugos Klassiker Kraft und Farbe geben. Udo Schenk etwa glänzt als Claude Frollo, weil er als Stimm-Mime sowohl die eiskalten wie auch die verzweifelt getriebenen Seiten des Archidiakons von Notre Dame glaubhaft verkörpert. Schließlich ist er ist derjenige, der alle zugrunde richtet. Das Zigeunermädchen Esmeralda liefert er an die Inquisition wegen zurückgewiesener Liebe, den legendären Quasimodo treibt er in den Freitod, nachdem er selbst durch den missgestalteten Glöckner von den Zinnen der Kathedrale in den Tod gestürzt wurde.

Die dramatischen Momente des Pariser Sittengemäldes wurden in hitzig geführten Dialogen packend in Szene gesetzt. Selbst das mittlerweile obligatorische sinfonische Musik-Gesäusel stört nicht. Allerdings bleibt bei 120 Minuten Hörspieldauer nur Zeit für den puren Thrill der Geschichte. Die Entwicklung der (durchaus ambivalenten) Charaktere, die Zeichnung der vielfarbigen Kulisse des mittelalterlichen Paris sowie des komplexen Beziehungsgeflechts der Figuren untereinander – darauf muss der Hörer verzichten.

Für wen dieses Hörspiel gemacht ist? Für die Anhänger Hugos? – Kaum. Für Grusel-Fans? – Da gibt es Besseres. Für Jugendliche, die auf unterhaltsame Weise Grundwissen über Quasimodo vermittelt bekommen wollen? – Wahrscheinlich.

(mms)

Kurzbeschreibung

Der berühmte Roman aus der Feder von Victor Hugo (1802-1885) über menschliche Schicksale im Schatten der großen Kathedrale Notre Dame ist ein unter die Haut gehendes Sittengemälde einer Gesellschaft an der Nahtstelle von finsterstem Mittelalter zur Neuzeit. Paris 1466 Die Pest wütet im Umland von Paris. Der junge Geistliche Claude Frollo macht sich auf, seine Eltern zu retten und kommt zu spät. Ihm fällt die Sorge für seinen Bruder Jean zu, der noch ein Säugling ist. Im Jahr darauf – am Sonntag Quasimodogeniti – wird ein missgestalteter kleiner Junge im Findelkinder-Bettchen vor der Kathedrale von Notre Dame niedergelegt…
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