Witzig und spannend: Tod Goldbergs Thriller "Gangsterland"
Im ruhelosen Las Vegas trifft das organisierte Verbrechens auf Tora und Talmud: Der Thriller „Gangsterland“ von Tod Goldberg die Geschichte von Profikiller Sal Cupertine. Im Auftrag der Chicagoer Mafia hat er drei FBI-Beamte getötet. Er unterzieht sich diversen Gesichtsoperationen, studiert religiöse, jüdische Schriften und taucht als Nachwuchsrabbi David Cohen in der jüdischen Gemeinde in Las Vegas unter. Doch auch hier holt ihn sein altes Leben ein: Unterwiesen wird er von Rabbi Kales, dem Schwiegervater eines Stripclubbetreibers und örtlichen Mafiabosses. Und auch der FBI-Beamte Jeff Hopper kommt Sal schon bald gefährlich nahe...
Der in Kalifornien lebende Journalist und Schriftsteller Tod Goldberg, selbst aus einer jüdischen Familie stammend, bekam für sein neues Buch in den USA sehr gute Kritiken. Beim Lesen erfährt man einiges über das Judentum. Außerdem ist die Geschichte spannend und voller abgründiger Komik. Ein "ätzend witziges Buch", wie Goldberg es laut eines Interviews mit der New York Times hatte schreiben wollen. Ab heute gibt es den Roman auch auf Deutsch.
Tod Goldberg: Gangsterland, übersetzt von Karl-Heinz Ebnet, C. Bertelsmann, 384 Seiten, 14,99 Euro, als E-Book erhältlich





