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Alina Bronsky

Spiegelkind

JUGEND UND KINDER

Informationen: , 14.99 €

Verlag: Arena

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Redaktion

Leser

Rezension

Die fünfzehnjährige Juliane lebt in einer fiktiven Gesellschaft, die streng in soziale Klassen aufgeteilt ist. Eines Tages findet sie das Haus verwüstet vor, die Mutter ist spurlos verschwunden. Julianes Vater, der sich im wöchentlichen Wechsel mit der Mutter die Betreuung der drei Kinder teilt, ist davon überzeugt, dass ihre Mutter sie im Stich gelassen hat. Juliane dagegen glaubt an eine Entführung. Als sie feststellt, dass die Polizei die Nachforschungen nicht ernst nimmt, wird sie misstrauisch. Ihr Vater bekennt, dass Juliane wie ihre Mutter eine Phee ist. In der Welt der „Normalen“ sind Pheen wegen ihrer besonderen Fähigkeiten Außenseiter und werden nicht nur verachtet und gefürchtet, sondern gnadenlos verfolgt. Juliane weiß nicht, wie sie mit dieser neuen Gewissheit umgehen soll, begibt sich aber auf die gefährliche Suche nach ihrer Mutter und der Welt der Pheen.

Im ersten Band ihrer vieldeutigen Trilogie nimmt die Autorin Aspekte unserer Gesellschaft kritisch unter die Lupe. Das gruselige Szenario erinnert an George Orwells „1984“, in dem sich unser soziales Miteinander zum Negativen entwickelt. Bis zum letzten Satz hofft man auf einen runden Schluss. Doch das Ende bleibt offen und macht neugierig auf eine Fortsetzung.

(hoß)

Kurzbeschreibung

"Wie sich die Sache nach dem furiosen Auftakt weiterentwickelt, wird man sehen. Dass es die Autorin sich und ihren Figuren nicht leichtmacht, dass sie einfache Wege vermeidet, Erwartungen enttäuscht und trotzdem ein ausgesprochen geschlossenes Werk erschafft, wird man ihr hoch anrechnen. (...) Jugendliche werden an "Spiegelkind" ihre Freude haben." Tilman Spreckelsen, FAZ "Spiegelkind" von Alina Bronsky kann ich jedem wärmstens ans Herz legen. Ein kluges, wunderbares Buch." Kerstin Gier, Autorin "Aus "Spiegelkind": In dem Viertel, durch das wir gerade rasten, waren die Häuser alt, schmal und schief. Sie erinnerten mich an faule Zähne in einem viel zu kleinen Kiefer. Die Straßen waren krumm, vor den Häusern lagen leere Dosen und zerrissene Plastiktüten. Kleine Kinder spielten barfuß im Dreck, obwohl es dafür noch ziemlich kalt war. Ich rüttelte an Ksüs Schulter. „Wer sind diese Kinder? Freaks?“ „Was spielt das für eine Rolle?“ „Aber sie müssen doch irgendwas sein, wenn sie hier unter solchen Umständen leben!“ Ksü drehte den Kopf und überfuhr beinahe einen riesigen zotteligen Hund, der mitten auf der Straße lag. „Das sind Menschen, Juli. Menschen.“
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