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Adrian McKinty

Die verlorenen Schwestern

THRILLER UND KRIMIS

Informationen: , 14.99 €

Verlag: Suhrkamp

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Rezension

Sean Duffy, katholischer Bulle in Nordirland, führt ein abwechslungsreiches Leben. Vor der Fahrt zur Arbeit schaut er unter sein Auto, ob dort jemand eine Bombe angebracht hat. Verliert diese Arbeit als Inspector, weil er seinen Chefs ein Dorn im Auge ist. Bekommt sie wenig später zurück, weil er dem britischen Geheimdienst MI5 bei der Jagd nach seinem alten Schulfreund Dermot McCann helfen muss. Dermot ist einer von 38 Top-Terroristen der IRA, die 1983 aus dem Gefängnis ausgebrochen sind. In Libyen soll er seine Begabung zum Bombenbauen perfektioniert haben. Duffys Ermittlungen aber stoßen auf eine Mauer des Schweigens, bis sich ausgerechnet Dermots Ex-Schwiegermutter an ihn wendet. Wenn er den rätselhaften Tod an ihrer Tochter Lizzie aufkläre, werde sie ihm Informationen über Dermot liefern. Aber Lizzie war in einem geschlossenen Pub gestorben, den sie selbst von innen verriegelt hatte. So lässt McKinty hier einen rasanten Thriller um das klassische Krimi-Motiv des verschlossenen Raums rotieren. Das ist witzig, spannend und mit so viel Lokal- und Zeitkolorit der Thatcher-Ära erzählt, dass man vollkommen überrascht ist, wenn die Bombe gar nicht unter Duffys Auto hochgeht.

(ub)

Kurzbeschreibung

Nordirland, 1983. Als an einem Septembertag 38 IRA-Terroristen aus einem Hochsicherheitsgefängnis ausbrechen, herrscht höchste Alarmbereitschaft: Unter den Flüchtlingen befindet sich der in Libyen ausgebildete Bombenspezialist Dermot McCann. Inspector Sergeant Sean Duffy drückte mit McCann die Schulbank, weshalb mit einem Mal der MI5 vor seiner Tür steht. Duffy soll McCann finden. Er weiß: Jeden Moment könnten Bomben hochgehen, doch McCann bleibt von der Bildfläche verschwunden. Plötzlich wendet sich McCanns Ex-Schwiegermutter an Duffy. Sie will ihm helfen, allerdings nur unter einer Bedingung: Zuerst muss er das Rätsel um den Tod ihrer Tochter lösen. Vier Jahre zuvor war die Leiche der jungen Frau in einem von innen verriegelten Pub gefunden worden. Alles deutete auf einen Unfall hin, und doch ist die Mutter überzeugt, dass es Mord war. Aber wie sollte der Täter entwischt sein – bei verschlossenen Türen? Duffy ist ratlos, und die Uhr tickt … Atemlose Verfolgungsjagden, düstere Bombenszenarien und ein schier unlösbarer, Jahre zurückliegender Todesfall. Ein absolutes Muss – nicht nur für Fans von Sean Duffy, dessen Nonchalance ihm diesmal gleich zwei aussichtslose Aufträge beschert!


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