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Louis Begley

Killer’s Choice

THRILLER UND KRIMIS

Informationen: , 22 €

Verlag: Suhrkamp

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Rezension

„Ein Schriftsteller kann eine Figur erfinden, die tapferer oder abenteuerlustiger ist als sein Schöpfer, aber keine, die humorvoller oder intelligenter ist als er selbst.“ Die Worte des israelischen Autors Amos Oz kommen einem in den Sinn, wenn man Louis Begleys kluge Romane liest, die, wie ein Kritiker der „New York Times“ treffend bemerkte, „so trocken sind, dass es knistert“. Begley-Fans waren zunächst irritiert, als er sich ins Thriller Genre begab. Um dann aufzuatmen. Es geht zwar um Mord und Totschlag, aber im Grunde ist die Trilogie mit seinem Helden Jack Dana eine Comédie humaine. Auch im letzten Band, „Killer’s Choice“, hält sich der Ex-Marine die Welt der feinen Upper East Side in Manhattan und den Hamptons – der Sommerfrische von Hedgefondsmanagern und Hollywoodstars – mit Humor auf Distanz. Selbst, wenn er keine Skrupel hat, sich zu rächen und Berufskillern kräftig eins auf die Nuss gibt, da sie wie „Papiertaschentücher sind: Man wirft sie nach Gebrauch weg“. Nur manchmal vergeht Dana das Lachen angesichts einer „so gründlich korrumpierten amerikanischen Politik, dass ein dermaßen grotesk unfähiger Kandidat wie Donald J. Trump Präsident werden konnte“. Und angesichts eines grausamen Ritualmords, der „schlimmer ist als die Fotos von der Manson Family und Sharon Tate.“

(cvk)


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