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Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol

Klaus Bittermann

Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Gelesen von Klaus Bittermann, Harry Rowohlt

Informationen: ungekürzte Lesung, 140 Minuten, 2 CDs, 16 €

Verlag: Edition Tiamat

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Rezension

Während seiner "Kontrollgänge" durch den Kreuzberger Graefekiez schnappt der Berliner Verleger Klaus Bittermann viele schräge Geschichten auf. So entsteht ein Kaleidoskop der großstädtischen Vielfältigkeit Berlins, am Schnittpunkt zwischen neu zugezogenen Hipstern und übrig gebliebener Hartz-IV-Klientel. Der gebürtige Franke beweist sich in seinen Kolumnen u.a. für die "taz" nicht nur als gnadenlos humorvoller Chronist des Alltags, sondern vor allem auch als genauer Hinhörer. Umso schöner der Umstand, dass sich Bittermann zur Lesung im legendären Festsaal Kreuzberg ausgerechnet Harry Rowohlt als Support geholt hat, denn keiner sonst kann so schön berlinern wie der Hamburger. Das verbale Pingpong-Spiel der beiden Vorleser passt hervorragend zu den tragikomischen Kiezgeschichten, Bittermanns scheinbare Ernsthaftigkeit wird ergänzt von Rowohlts Spaß an seiner Rolle als Rampensau. Wenn er sich in das Proll-Pärchen verwandelt, das sich im Arztwartezimmer über Lady Gaga auslässt - "Keen Wunder, dass die sisch so uffbretzeln muss, hat ja gar keene Möpse" -, beölt sich nicht nur die Live-Zuhörerschaft im Saal.

(mpö)

Kurzbeschreibung

Klaus Bittermann lud ein und Harry Rowohlt nahm an und las aus »Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol« und »Alles schick in Kreuzberg«, und zwar vor ausverkauftem Haus. Klaus Bittermanns Kreuzberger Szenen fanden in Harry Rowohlt den perfekten Vorleser, nicht nur, weil er sowieso der beste Vorleser Deutschlands ist, sondern auch den Berliner Dialekt exakt beherrscht, der in solchen Geschichten nicht zu vermeiden ist. Harry Rowohlt hat zudem nicht einfach vorgelesen, sondern als Paganini der Abschweifung aus dem Buch mit seinen Anmerkungen, Anekdoten und Assoziationen große Kunst zum Anhören gemacht. Pressestimmen: »Die Doppel-CD gehört in jeden anständigen Altberliner Haushalt. Nur das Drittherrlichste an Harry Rowohlt ist seine hypnotisierende Stimme, das Zweitherrlichste sein Besserwissertum, das er so lustig wie niemand sonst auszukosten weiß, aber das Allerherrlichste ist seine perfekt getimte Reinlabermanie. Es sind die vielleicht kurzweiligsten hundertvierzig Minuten dieses Jahres.« (Oliver Jungen, FAZ) »Zufallssoziologie, hübsch anliterarisiert und auf Pointe hingebraten, wie ein gutes Steak. Hm, sehr lecker. Und auch sehr lustig, vor allem wenn man diese Texte als Doppel-CD hört ... vorgetragen und assoziativ erweitert von dem bekannten Vorlesegenie Harry Rowohlt.« (Christof Meueler, junge welt) »Klaus Bittermann beweist sich nicht nur als gnadenlos humorvoller Chronist des Alltags, sondern vor allem als genauer Hinhörer. Umso schöner der Umstand, dass sich Bittermann zur Lesung im legendären Festsaal Kreuzberg ausgerechnet Harry Rowohlt als Support geholt hat. Das verbale Pingpong-Spiel der beiden Vorleser passt hervorragend zu den tragikomischen Kiezgeschichten, Bittermanns scheinbare Ernsthaftigkeit wird ergänzt von Rowohlts Spaß an seiner Rolle als Rampensau« (Bücher Magazin) »Was der Berliner Verleger Klaus Bittermann bei Streifzügen durch seinen Kreuzberger Kiez erlebt und in zwei Büchern mit herzerfrischenden Prosaminiaturen festgehalten hat, das kann man jetzt zum Glück auch hören. Denn Bittermanns wundersame Geschichten von Kreuzberger Busfahrern, Pizzabäckern, Tätowierern, Biertrinkern, Demonstranten und Einbrechern enthalten viel alltägliche Berliner Schnauze, und dass ausgerechnet der Hamburger Harry Rowohlt sie originalgetreu zu Gehör bringt, ist die schöne Überraschung dieser Doppel-CD. Erfreulicherweise schweift der Vorleser Rowohlt gelegentlich ab und streut eigene witzige Geschichtchen ein. Bei Lesungen vor Publikum macht er das bekanntlich immer, aber hier, im Rahmen der Bittermannschen Spaziergänge durch Kreuzberg, passt es nun mal besonders gut..« (Ferdinand Quante, WDR 5) »Der Abend war toll ... es hat großen Spaß gemacht – die Texte leuchten fast noch mehr, wenn man sie hört.« (Robert Seethaler)
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