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Elisabeth Mann Borgese

Wolf Gaudlitz

Elisabeth Mann Borgese

SACHHÖRBÜCHER

Informationen: Feature, 245 Minuten, 4 CDs, 24.95 €

Verlag: Audiobuch

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Rezension

Elisabeth Mann Borgese, jüngste Tochter von Thomas Mann, war Pianistin und Professorin für Seerecht. Sie half dem Filmemacher Heinrich Breloer bei seiner Arbeit an seinem Fernsehfilm über Thomas Mann und seine Familie und starb 2002. Wolf Gaudlitz hat aus vielen Interviews und aus den Erinnerungen der Lieblingstochter Manna ein facettenreiches Hörbild zusammengestellt, das aber nichts für Menschen ist, die mal eben rasch ein Hörbuch hören möchten oder sich Sensationen erhoffen. Denn Elisabeth Borgese, die viele Jahre in Kanada lebte, war eine sehr diskrete Frau, die lieber über ihre eigene Arbeit sprach als über die Eigenarten ihres Vaters. Dennoch bekommt man viel mit über diese Familie, die ungewöhnlich und sicher nicht stromlinienförmig war. Man muss mit Muße an dieses Hörbuch herangehen, sich einlassen auf lange Diskurse über den Club of Rome, Umweltproblematik, auf die Leidenschaft der bei den Interviews schon nicht mehr ganz jungen Dame für Hunde und Eisberge und auf ihre sehr spezielle Sicht auf das Leben. Ergänzt werden diese Gespräche durch weitere Interviewpartner, die zu Leben und Werk der Mann-Tochter Stellung beziehen, und durch von Sprechern vorgetragene Zwischentexte. Insgesamt eine sehr vielseitige, informative und anregende Tondokumentation, die an die gute alte Tradition des klassischen Hörspiels anknüpft.

(mvs)

Kurzbeschreibung

Elisabeth Mann Borgese war Thomas Manns jüngste Tochter. Sie überlebte ihre fünf Geschwister und starb erst 2002 in St. Moritz. Der Journalist Wolf Gaudlitz hat sie über die Jahre an zahlreichen Orten getroffen und aus seinen Gesprächen in ihrem Haus in Kanada ein schon legendäres Hörbuch produziert: Mein Vater der Zauberer – meine Liebe das Meer. Darauf basierend legt er nun ein Hörporträt vor, das weit über dieses Interview hinausreicht. Mit großer Feinfühligkeit erkundet Gaudlitz die lebendige Gegenwart von Elisabeth in den Herzen von drei Persönlichkeiten, die in ihrer Verschiedenheit unerwartete Facetten ihres geheimnisvollen Charakters erhellen. Ihre beiden Ziehkinder, der Schweizer Dichter Peter Konrad Wehrli und Mare-Verleger Nikolaus Gelpke, sowie ihr letzter Vertrauter, der Schweizer Bergführer Werner Aeberhard, geben – jeder für sich – ein bewegendes Zeugnis dieser wunderbaren Weltbürgerin.
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