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Jan Costin Wagner

Sommer bei Nacht

THRILLER UND KRIMIS

Informationen: , 20 €

Verlag: Galiani

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Rezension

Marko kauft zwei Stoffteddys, lockt den kleinen Jannis in sein Auto, schlägt ihn bewusstlos, nimmt ihn mit. Das Ermittlerteam der Wiesbadener Polizei tastet sich mühsam mithilfe eines unscharfen Fotos vor: Schon einmal verschwand ein Junge, zwar ganz woanders, aber ein Stofftier spielte auch eine Rolle. Der Autor sorgt von Anfang an für Hochspannung, denn er entwickelt die Suche aus der Ahnung aller Beteiligten, was dem Kind droht, – die Eltern, die Schwester, die Ermittler Ben und Christian, viele ihrer Helfer und auch die Täter werden wie in einem zeitlupenartigen Reigen des Schmerzes miteinander verbunden. Die Polizisten verkörpern ihre Rollen sorgfältig, doch erst, wenn sich ihre gewohnte Wahrnehmung verschiebt, schärft sich ihr Empfinden für das Außergewöhnliche. Jan Costin Wagners Stärke beruht, wie schon in seinen Finnland-Krimis, darin, jede der ineinander geblendeten Perspektiven mit höchster psychischer Intensität, sprachlicher Sorgfalt und einer Fülle von Zwischentönen auszustatten. Virtuos lotet er die Ränder und die Unschärfen des Blicks auf den Missbrauch von Kindern aus, und daraus entwickelt er einen sehr besonderen Umgang mit einem Fall, der das Grauen schlechthin bedeutet. Ein gelungener Start der neuen Reihe um die Wiesbadener Ermittler.

(lk)


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