Johannes Steck liest gut. Er betont sorgfältig und treffsicher. Er verleiht den Dialogen, soweit das möglich ist, Lebendigkeit, ohne theatralisch zu übertreiben. Trotzdem ist es schwer, dieses Hörbuch zu Ende zu hören. Interesse aufzubringen. Nicht ständig mit den Augen zu rollen.
Jonas ist ein hochintelligenter Multimillionär, der Wing Tsun und Gedanken lesen kann. Seinen Mitmenschen erscheint er meist auf Anhieb sympathisch. In der Erzählgegenwart besteigt er den Mount Everest, tagträumend vor Erschöpfung und Liebeskummer. Von einer genretypischen Rabenmutter (Alkohol, gewalttätige Liebhaber) vernachlässigt, wird er vom Großvater seines Freundes adoptiert. Dieser ermöglicht ihm eine erstklassige Ausbildung und hinterlässt ihm sein Vermögen. Jonas hat schon mit elf beschlossen, "der [zu] werden, der ich bin". In London betreut er misshandelte Kinder, in Rom schließt er sich zwei Jahre lang in eine Wohnung ein, in Tokyo prügelt er sich mit Gangstern. Er lässt sich ein fünfstöckiges Baumhaus in der norwegischen Wildnis errichten und kauft sich eine Südseeinsel. Zwischendurch hat er Epiphanien, die eines Paulo Coelho würdig wären. Das "größere Wunder" ist übrigens die Liebe.
(ed)
Jonas ist Tourist in einer Todeszone, er nimmt an einer Expedition zum Gipfel des Mount Everest teil. Während des qualvollen Aufstiegs hängt er seinen Erinnerungen nach. An seine wilde Kindheit, an das grausame Schicksal seines Bruders Mike, an seine endlosen Reisen und schließlich an die magische Begegnung mit Marie, seiner großen Liebe, die sein ganzes Leben verändert.
Thomas Glavinics neuer Roman ist eine Expedition ins Ungewisse - ein unvergleichliches Buch, packend und verstörend zugleich, von einer leidenschaftlichen Energie und enormen Suggestivkraft - und ein Buch der Liebe. Johannes Steck nimmt Sie mit auf eine rasante Reise um die Welt und in ein außergewöhnliches Leben. Bleiben Sie in seinem Windschatten, denn der Sauerstoff könnte knapp werden.
Das gleichnamige Buch ist im Carl Hanser Verlag erschienen.
Pressestimmen:
"Der Sprecher Johannes Steck geht eher sparsam mit Emotionen um. Und das ist gut so. Denn die Rastlosigkeit des Helden und die Zeitsprünge des Autors sind aufregend genug. Steck bleibt gelassen, lässt sich genauso wenig vom Kurs abbringen wie der Protagonist selbst. Der nämlich steuert unbeirrbar dem Gipfel des Berges entgegen. Es ist beeindruckend, wie Jonas dabei mit den Elementen kämpft." NDR Kultur
"Nach „Die Arbeit der Nacht" und „Das Leben der Wünsche" nun das facettenreich und lebendig von Johannes Steck gelesene Hörbuch des neuen Romans der Jonas-Trilogie." ekz bibliotheksservice
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