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Langsame Jahre

Fernando Aramburu

Langsame Jahre

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Gelesen von Frank Stöckle

Informationen: ungekürzte Lesung, 276 Minuten, 2 CDs, 20 €

Verlag: Audiobuch

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Rezension

In „Patria“ erzählt Aramburu über den Terror der ETA im Baskenland und über die Aussöhnung von Tätern und Opfern. Bereits 2012 hatte der Autor „Langsame Jahre“ veröffentlicht, nichts weniger als eine mögliche Vorgeschichte zu „Patria“. Der Roman spielt zur Franco-Zeit in Spanien und der Titel verweist auf die Herrschaftszeit des Diktators, in der die Zeit langsamer vergeht. Das Autoritäre, Repressive und Regressive lässt eine Minute sich anfühlen wie zwei. Aramburu erzählt von Julen – von seiner Familie und seinem Leben in San Sebastian. Julen schläft nicht nur auf einer baskischen Fahne, er kämpft für seine Heimat. Ob Julen vom Kampf flieht oder mit Francos Schergen kollaboriert, ist unbekannt. Die Folgen fatal: Mit einem „schlechten Basken“ will keiner mehr etwas zu tun haben. Im geliebten Baskenland haben weder er noch seine Familie eine Zukunft. Diesem auch erzählerisch beeindruckenden Roman verleiht Frank Stöckle seine Stimme. Wie immer stil- und temposicher, mit hervorragender Intonation und angemessener Modulation. Stöckles einzigartige Stimme schlägt hier nicht wie so oft gekonnt ins Ironische, sondern ins Ernsthafte, Nachdenkliche.
 

(kn)

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