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Die Mars-Chroniken

Ray Bradbury

Die Mars-Chroniken

FANTASY UND SCIENCE-FICTION

Gelesen von Rufus Beck

Informationen: ungekürzte Lesung, 621 Minuten, 8 CDs, 39.9 €

Verlag: Diogenes

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Rezension

Ray Bradburys Mars-Chroniken gehören im buchstäblichen Sinne zu den Sternstunden der Science-Fiction-Literatur. Sie zu lesen - oder in diesem Falle zu hören - erhellt. Formal, wie inhaltlich ist Bradbury mit diesem "Roman in Erzählungen" ein großer Wurf gelungen. Er erzählt von der Besiedlung, nein Besetzung, des Mars durch die Menschen vom Januar 2030 bis zum Oktober 2057. Von den ersten missglückten Versuchen der Kontaktaufnahme zu den Marsianern, deren Ausrottung durch eine von den Menschen eingeschleppte Krankheit bis zur Kolonisation und der überstürzten Rückkehr zur Erde, auf der der alles vernichtende Atomkrieg ausgebrochen ist, berichtet Bradbury von einer Vision, die schnell an Glanz verliert. Ob Mars oder Erde: Mensch bleibt Mensch, die Geschichte wiederholt sich, doch keimt immer neu die Hoffnung. Witzig, philosophisch, spannend, hintergründig.

Als Hörbuch sind die "Mars-Chroniken" so umgesetzt, wie es besser kaum geht: Eine sehr gute Lesung verpackt in eine ansprechende CD-Box, bereichert um ein informatives, den Roman einordnendes Booklet. Die Kapitel werden akustisch durch melancholisch-schöne Posaunenklänge getrennt und von Rufus Beck mit sanfter Stimme gelesen, nicht eintönig, sondern lebendig, ohne aufdringlich zu wirken. Das Erzählte, nicht der Erzähler steht im Vordergrund. 

(jr)

Kurzbeschreibung

Im Januar 1999 beginnt die Kolonisation des Planeten Mars. Dort wachsen goldene Früchte an kristallenen Wänden, doch das Leben auf dem Mars ist demjenigen auf der Erde gar nicht so unähnlich... »Nur wenige Autoren schaffen es, aus dem Klischee von interstellaren Schlachten oder menschlicher Hybris auszubrechen, etwas Ray Bradbury in seinen ›Mars-Chroniken‹, mit denen er das Science-Fiction-Genre in einer Reihe von melancholischen, oftmals poetische Züge annehmenden Erzählungen gleichsam verzaubert. Rufus Beck als Sprecher fasziniert durch seine elegisch eingefärbte Lesung.« Esslinger Zeitung


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