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Federball

John le Carré

Federball

THRILLER UND KRIMIS

Gelesen von Achim Buch

Informationen: ungekürzte Lesung, 587 Minuten, 8 CDs, 24 €

Verlag: Hörbuch Hamburg

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Rezension

Mehr als ein halbes Jahrhundert ist es her, dass David John Moore Cornwell seine Tätigkeit als Agent beendete und stattdessen als John le Carré Spionageromane veröffentlichte. Seitdem hat sich die Welt gewandelt. Der mittlerweile 88-Jährige schreibt immer noch auf die ihm eigene Weise: mit brüchigen Helden, doppelbödigen Dialogen und in einer klaren, wenn auch leicht distinguierten Sprache. Aus der Zeit gefallen sind seine Geschichten dennoch nicht. In „Federball“ lässt le Carré seine Protagonisten über den Brexit fluchen und über Trump lästern, ohne dass das schulmeisternd klingt. Vielmehr gelingt es ihm, diese brisanten Themen wie selbstverständlich mit einem glaubwürdigen Plot zu verweben. Nat, ein mittelalter Agent auf dem Abstellgleis, der sich seine Freizeit mit Badminton (nicht Federball) vertreibt, wird von einem Unbekannten zu einem Match herausgefordert. Der Fremde entpuppt sich als Whistleblower, der Nat für seine Sache gewinnen möchte. Weil Achim Buch die Dialoge nicht einfach vorliest, sondern die Figuren scheinbar selbst zum Sprechen bringt, fällt kaum auf, dass die Handlung nur sehr gemächlich Fahrt aufnimmt und mitunter recht träge dahinplätschert.

(smv)

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