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Yoko Ogawa

Das Geheimnis der Eulerschen Formel

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 18.9 €

Verlag: Liebeskind

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Redaktion

Leser

Rezension

Ogawas Roman fand in Japan mehr als zwei Millionen Leser. Das mag an der charmanten Geschichte liegen, die Ogawa erzählt: Eine junge Frau lebt mit ihrem Sohn als Haushälterin bei einem alten Mathematikprofessor, der durch einen Unfall sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat. Es reicht nur noch achtzig Minuten, dann kann er sich wieder an nichts mehr erinnern. Mit dem Sohn aber entwickelt sich eine innige Freundschaft, die dem Jungen die wunderbare Welt der Mathematik eröffnet. Vielleicht liegt dieser Erfolg auch an ihrem stillen und einfühlsamen Ton. Nun können auch deutsche Leser diesen Roman entdecken.

(bv)

Kurzbeschreibung

Eine Frau wird als Haushälterin für einen verschrobenen Professor eingestellt, der jeden Tag aufs Neue vergisst, wer er ist. In ihrer zarten, eindringlichen Sprache erzählt Yoko Ogawa eine berührende Geschichte über Freundschaft und Verlust – und über die Schönheit der Mathematik. Ein alter Mathematikprofessor, dessen brillante Karriere nach einem geheimnisvollen Unfall ein abruptes Ende fand, lebt zurückgezogen auf dem prächtigen Anwesen seiner Schwägerin. Seit seinem Unfall währt sein Kurzzeitgedächtnis nur mehr achtzig Minuten, danach kann er sich an nichts mehr erinnern. Acht Haushälterinnen hat seine Schwägerin bislang eingestellt und jede schon nach kurzer Zeit wieder entlassen. Aber mit Nummer neun wird alles anders. Rasch gewinnt sie das Vertrauen des Professors, der auch ihren zehnjährigen Sohn sofort ins Herz schließt. Einfühlsam führt der Professor die beiden in die faszinierende Welt der Mathematik ein. Und mit jeder neuen Gleichung, mit jeder neuen Formel entstehen zwischen ihnen Bande, die stärker sind als der Verlust der Erinnerung – bis die Schwägerin des Professors dem ein plötzliches Ende setzt. Annabelle, 21.3.12 "Ein anrührender, stiller Roman." (Verena Lugert) Kurier, 31.3.12 "Nie zuvor war aus Zahlen eine solche Poesie geholt worden. Man entrückt verzückt, obwohl doch bloß zu erfahren war, dass z. B. 1184 und 1210 ein sogenanntes befreundetes Paar sind…. Herrlich ist Mathematik." (Peter Pisa) WDR5, "Bücher", 25.2.2012 Moderation: Christine Westermann Buchhändler Andreas Wallentin empfiehlt: "Ein wunderbares Buch, ein poetisches Buch - ein Buch, auch über Mathematik. Der erste Gedanke - das schließt einander aus, ist in diesem Fall nicht richtig. Im Wunder der Zahlen liegt hier sogar gerade der unwiderstehliche Reiz. Dieses Buch wurde vor Jahren in Japan mit Preisen ausgezeichnet, nun ist es endlich auch in Deutschland erschienen und es ist zu wünschen, dass es auch in unserem Land große Beachtung findet." www.wdr5.de Japanliteratur.net, 22.2.12 "Mathematik wird hier ästhetisiert, zu einer rätselhaften Sache, wird genauso geheimnisvoll wie die Finger, Ohren und vielen kleinen, eigentlich unbedeutenden Gegenstände, die Ogawa in ihren Romanen oft mit so viel Liebe zum Detail beschreibt. Und eines hat die Mathematik mit diesen Gegenständen auch gemeinsam: "Die Ordnung der Zahlen ist deshalb so schön, weil sie im alltäglichen Leben keinen Nutzen hat." (S. 162) Besonders ist dieses Buch also nicht nur wegen seiner ruhigen Erzählweise und den fein geschilderten zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern es spricht dieses Mal zusätzlich einen ganz neuen Leserkreis an. Wer selber einen Mathematiker oder Physiker kennt, der so engagiert ist wie der Professor, wird sicher viele Parallelen zwischen den beiden feststellen und oft schmunzeln müssen. Und wer selber eine Vorliebe für diese beiden Fächer hat, für den ist das Buch ein absoluter Geheimtipp." Fazit: Ogawa macht Mathematik und Zahlen zum Thema der Literatur und zeigt, dass auch den Zahlen ein Zauber innewohnt. (Friederike) http://japanliteratur.net Japanfreunde Hamburg, 28.2.12 "Die Mathematik entpuppt sich bei Ogawas Professor als ein Mittel, im scheinbar schnöden, unspektakulären Lebensalltag neue Bedeutungen zu entdecken, unerkannte Beziehungen zwischen den Menschen, zwischen den Menschen und den Dingen, aber auch zwischen den Menschen, den Dingen und der Natur zu erkennen, oft sogar einen winzig kleinen Einblick in die ewigen Gesetze des Universums und die einer höhren Macht zu erhaschen. Gemeinsam mit Haushälterin Nummer 9 gehen die Leser so auf eine ungewöhnliche Entdeckungsreise, bei der auch die ästhetische Seite der Mathematik immer wieder aufscheint." Tomasu Tabbato http://japan-in-hamburg.blogspot.com


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