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Die die vielen prominenten Interviewpartner, die wir seit dem Start unseres Magazins im Mai 2007 getroffen haben, lesen sich wie ein „Who is who" der (Synchron-) Sprecher-, Schauspiel- und Autorenszene. Viel Spaß beim Nachlesen!

Botschaften aus Babel

Botschaft aus Babel

70 Jahre nach dem Tod eines Autors erlischt das Urheberrecht auf seine Werke. Ist es ein Klassiker, wird eifrig neu übersetzt. Aber ist neu tatsächlich immer besser? Ein Artikel aus BÜCHERmagazin 2/2016 von Ina Pfitzner Eigentlich sollen ja Übersetzungen nicht so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Das verunsichert sonst die Leser, meinen manche Lektoren, vor allem bei Genreliteratur. Doch … Mehr…


Botschaften aus Babel

Die entautomatisierte Sprache

Anne Birkenhauer hat eine Vielfalt von Genres vom Hebräischen ins Deutsche übersetzt: Lyrik, Romane, junge Literatur. Doch im Alltag spricht sie nicht deutsch: Sie lebt in Jerusalem.  Ein Interview aus BÜCHERmagazin 6/2015 von Ina Pfitzner  Ich rufe von unterwegs an: Polizeieinsatz bei der S-Bahn, ich verspäte mich. Als ich ankomme, hat Anne Birkenhauer schon im Fernsehen nachgeschaut, es ist … Mehr…


Botschaften aus Babel

New Orleans übersetzen

Romantisch und geheimnisvoll-gruselig, so kennt man New Orleans – ein toller Schauplatz für Voodoo-, Vampir- und Verbrecherromane. Aber was die Stadt wirklich ausmacht, lässt sich nicht so einfach ins Deutsche bringen.  Ein Artikel aus BÜCHERmagazin 4/2015 von Ina Pfitzner  Seit New Orleans nach Hurrikan Katrina 2005 tagelang unter Wasser stand, weiß man nicht nur, dass es Nju Orrrliens … Mehr…


Botschaften aus Babel

Es grünt so grün…

Wer legt den Helden in französischen Operetten, amerikanischen Musicals und italienischen Opern die deutschen Worte in den Mund? Und wie? Ein Blick hinter die Kulissen.Ein Artikel aus BÜCHERmagazin 2/2015 von Ina Pfitzner  Der Blumenverkäuferin Eliza Doolittle will Professor Henry Higgins mit „The rain in Spain stays mainly in the plain!“ ihr Cockney-Englisch austreiben: Spejn statt Spajn, … Mehr…


Botschaften aus Babel

Ich sehe wen, den du nicht siehst

Übersetzer wollen wahrgenommen und für ihre Arbeit geschätzt werden. Aber oft wissen die Leser nicht einmal, dass sie eine Übersetzung lesen. Was tun? Ein Artikel aus BÜCHERmagazin 6/2014 von Ina PfitznerAm 30. September 2014, dem Hieronymustag, dem Internationalen Tag des Übersetzers, waren vielerorts wieder „Gläserne Übersetzer“ zugange, wie man sie von der Frankfurter Buchmesse kennt. Sie … Mehr…


Interview

Der Schiri, der ganz oben mitspielt

Urs Meier sitzt im offenen weißen Hemd vor dem Skype-Bildschirm am Schreibtisch, er wirkt locker und wohlgebräunt. So sieht also Büroalltag in Marbella aus. Meier ist viel auf Reisen und gerade mal wieder zu Hause. Im Gespräch plaudert er charmant und hochengagiert, er spricht durchdacht und betont seine Aussagen mit Gesten, öfter mal rutscht ihm ein Schweizer „odr“ durch. Man merkt, er hält … Mehr…


Reportage

Bücherfjord

Margaret Atwood, Stephen King und Botho Strauß warten schon sehnsüchtig am Steg auf ihre Leser. Das Dorf Fjærland liegt in einem der tiefsten Fjorde Norwegens; an diesem Tag im Mai spiegeln sich die grünbewachsenen Hügel und schneebedeckten Bergwipfel im klaren Meer. Dicht an dicht stehen die internationalen Literaturstars jetzt an der Fähranlegestelle gemeinsam mit ihren Kollegen Siegfried … Mehr…


Portrait

Inmitten der Literatur

Gästehaus, Reflexionsraum, Bühne für Autoren – seit über 50 Jahren ist das Literarische Colloquium Berlin ein Ort der lebendigen Auseinandersetzung mit Sprache und Literatur. Jürgen Jacob Becker schreibt darüber in BÜCHERmagazin 3/16.Peter von Matt nannte sie das „Nervenzentrum der gesamten deutschsprachigen Literatur“, für Paul Nizon ist sie gar „eine leuchtende Insel“: jene Berliner Villa … Mehr…


Portrait

Unbekannte Lebenswelten eröffnen

Literarische und gesellschaftliche Debatten und sparten­übergreifende Projekte, die eine Brücke von der Literatur zu den anderen Künsten schlagen, prägen das Konzept des Literaturhauses Villa Clementine in Wiesbaden. Die Leiterin des Hauses, Susanne Lewalter, begreift Literatur als eine sinnliche Form des (Zwie-)Gesprächs, wie sie in BÜCHERmagazin 2/2016 erläutert. An der Kulturmeile … Mehr…


Portrait

Jugendliche Experimentierfreude

Im Oktober wird das Literaturhaus Rostock 25 Jahre jung und feiert die interdisziplinäre Vereinigung mit anderen Kunstformen wie Musik und Performance Art im Peter-Weiss-Haus. Ein Artikel aus BÜCHERmagazin 6/2015 von Katinka Friese.Ein Vierteljahrhundert ist es her, dass eine Gruppe von enthusiastischen Schriftstellern, Wissenschaftlern und Übersetzern das Literaturhaus in der Hansestadt … Mehr…


Portrait

Anziehungspunkt für Denkerinnen und Dichter

Das Literarische Zentrum ist seit seiner Gründung im Jahr 2000 ein Ort, der Lesende und Schreibende zusammenbringt – und mit Veranstaltungs­reihen wie dem „Liederabend“ eine Schnittstelle zu Kunstformen wie Musik oder Performance Art.  Ein Artikel aus BÜCHERmagazin 1/16 von Dr. Anja Johannsen.In Göttingen scheinen in den letzten 200, 300 Jahren fast alle literarischen Größen wenigstens … Mehr…


Portrait

Kulturelle Neugier wecken

Klassische Lesungen und die Zusammenarbeit mit anderen Kulturhäusern. Wie das Literaturhaus Zürich neue Denkräume eröffnet, beschreibt die Literaturhausleiterin Gesa Schneider in BÜCHERmagazin 4/2015. Das Literaturhaus Zürich befindet sich mitten in der Altstadt von Zürich, man sieht den Fluss und die Berge, vor der Tür hält die Straßenbahn, gegenüber liegt die Polizeistation, mit der es … Mehr…


Portrait

„Graz – eine Art Heimkehr nach langer Zeit“

Literaturhaus-Leiter Klaus Kastberger zitiert in BÜCHERmagazin 3/2015 den Schriftsteller Paul Nizon, der das Kulturhauspalais bereits im Eröffnungsjahr mit einer Lesung besuchte und seitdem oft heimkehrte. Graz stellt seit Jahrzehnten ein Kraftfeld der deutschsprachigen Literatur dar. Institutionen wie das Forum Stadtpark oder der Literaturverlag Droschl, Zeitschriften wie manuskripte, … Mehr…


Botschaften aus Babel

„Es war eine dunkle und stürmische Nacht ...“

Erste Sätze sollen hineinziehen und fesseln, Ton und Szenerie vorgeben, auch in der Übersetzung. Sie sind eine internationale Faszination – mit Essays, Webseiten, Ranglisten. Es gibt die kurzen klaren Hauptsätze wie „Etwas Schreckliches war geschehen“ („Something terrible happened“) oder „Die Dashwoods waren eine alteingesessene Familie in Sussex“ bzw. „Die Dashwoods waren lange in Sussex … Mehr…


Portrait

Geschichte(n) erleben

Von Deutschlands ältestem Literaturhaus als lebendigem Ort der Begegnung, das trotz armseliger Kulturpolitik mit reichem Lesung- und Ausstellungsprogramm sein Publikum begeistert, berichtet Literaturhausleiter Ernest Wichner in BÜCHERMagazin 5/15.Bis Anfang September 2015 kann man im Literaturhaus Berlin das höchst erstaunliche malerische Werk des Schriftstellers Wolfgang Herrndorf … Mehr…


Portrait

Schnittstelle von Literatur und Leben

Das Literaturhaus Basel lockt mit ungewöhnlichen Lesungsreihen. Leiterin Katrin Eckert stellte sie im BÜCHERMagazin 1/2015 vor. Gegründet wurde das Literaturhaus Basel als erstes Literaturhaus der Schweiz, eröffnet wurde es im April 2000 an zentraler Lage nahe dem Barfüsserplatz. Es bietet pro Jahr rund 120 Veranstaltungen an. Internationale Stars wie Chimamanda Ngozi Adichie, Zeruya Shalev, … Mehr…


Portrait

Ein Raum des Gesprächs in Köln

Das Literaturhaus Köln ist endlich dort angekommen, wo es hingehört – mitten im Herzen der Stadt, die es mit einem reichhaltigen Lesungs- und Kulturprogramm bereits seit 18 Jahren bereichert. Literaturhaus-Leiterin Bettina Fischer stellte den „Sprach- und Geschichtenspeicher“ für Autoren und Literaturfans in BÜCHERMagazin 6/2014 vor. Ende August 2014 konnte das Literaturhaus Köln die … Mehr…


Portrait

Die weiße Villa an der Alster

Das Literaturhaus Hamburg feiert seinen 25. Geburtstag. Dr. Rainer Moritz lässt ein Vierteljahrhundert Lesekultur Revue passieren und gibt einen Ausblick auf das Programm im Spätsommer. Viele Wege führen ins Hamburger Literaturhaus, und viele Wege mussten beschritten werden, ehe diese heute im Bewusstsein der Stadt fest verankerte Institution zu einem unentbehrlichen Forum für die nationale … Mehr…


Portrait

Mit dieser Welt muss aufgeräumt werden

Ein Projekt des Netzwerks der Literaturhäuser eröffnet ungewohnte Perspektiven auf den Beginn des Ersten Weltkriegs. Am 28. Juni 1914 saß der Gymnasiast Gavrilo Princip in einem Kaffeehaus in Sarajevo und dachte über Selbstmord nach. Nach einem gescheiterten Anschlag auf den Thronfolger Österreich-Ungarns war er in der Menge untergetaucht. Früher oder später würde man ihn verhaften. Als der … Mehr…


Portrait

Harte Realität und wilde Fiktion

Die Flucht des irakischen Schriftstellers Hassan Blasim aus dem Irak nach Finnland dauerte vier Jahre. Eine Begegnung auf dem finnischen Literaturtreffen Lahti International Writers’ Reunion. Es ist ungewöhnlich windig und kalt in jenen Sommertagen. Wir sitzen in einem weißen Zelt. Ich trage alle Jacken und Schals, die ich mitgenommen habe, und hülle mich zusätzlich in zwei dicke … Mehr…