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Graeme Simsion

Das Rosie-Projekt

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 18.99 €

Verlag: Krüger

Leser-Rezension2

Redaktion

Leser

Rezension

Professor Don Tillman hat sein Leben auf die Minute durchgeplant. Alles wird gezählt, selbst die Freunde: genau zwei. Um möglichst wenig Lebenszeit zu verschwenden, geht er die Suche nach der perfekten Ehefrau wissenschaftlich exakt mit einem sechzehnseitigen Fragebogen an. Der sympathische Autist, der von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert, hat bei der Suche die Lacher auf seiner Seite. Nach etlichen Fehlgriffen trifft Don auf Rosie, eine Frau, die raucht, chronisch zu spät kommt und das Leben von der leichten Seite nimmt. Absolut unpassend! Doch ihr Trick, eine eigene Zeitzone für Rosie-Zeit zu erfinden, ist vielversprechend.

(has)

Kurzbeschreibung

Der Weltbestseller: jetzt endlich auf Deutsch! Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist. Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik. »Wirklich witzig, hinreißend, begeisternd. Ein Juwel.« Marian Keyes »Ein wegweisendes Buch.« The Guardian »Herausragend! Eins ist klar: Don Tillman wird die Welt im Sturm nehmen.« Australian Women’s Weekly Pressestimmen: »›Das Rosie-Projekt‹ hat sich zu Recht zum filmreifen Welt-Bestseller gemausert« Rainer Holbe, Luxemburger Wort, 22.3.2014 »Eine wunderbar romantische Komödie!« Maxi, Februar 2014 »Eine ungemein fröhliche, komische, witzige, manchmal auch irrwitzige Geschichte.« Christine Westermann, WDR2, 30.3.2014 »Ein ganz klassische romantische Komödie« Norbert Zähringer, Die WELT, 8. Februar 2014 »Das Debüt des IT-Beraters Simsion ist die schrägste Liebesgeschichte des Jahres – lebensklug und saulustig.« Glamour, 1/2014 »Das Buch ist frisch, es ist originell, witzig, eine romantische Komödie.« Susann Sturzenegger, Schweizer Rundfunk und Fernsehen, SRF1 (BuchZeichen), 12.1.2014 »eine irrwitzige Geschichte […] ein schönes Buch, sehr, sehr unterhaltend« Christine Westermann, Westdeutscher Rundfunk, WDR Fernsehen (Frau TV), 30.1.2014 »Der Australier Graeme Simsion hat ein Märchen für Erwachsene geschrieben, das einem das Herz aufgehen lässt.« Maren Schürmann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 5.2.2014


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Hörerrezensionen (2)

1

Re: Das Rosie-Projekt

von Matthias am 27.01.2016

Klischeehaft, langweilig, albern, bestenfalls Niveau Vorabendserie,

5

Re: Das Rosie-Projekt

von Glitzerfees Buchtempel (Vanessa L.) am 09.03.2015

Meine Meinung:

Anfangs war ich noch skeptisch, ob es mir gefallen könnte, doch ich bin froh es gelesen zu haben.

Der Schreibstil ist flüssig aber dennoch eine gehobene Variante, denn Graeme Simsion hat sich seinem Protagonisten komplett angepasst. Was anderes wäre hier auch fehl am Platze. Der Autor hat nicht nur authentische Charaktere erschaffen, einen passenden Schreibstil gewählt, nein er hat ein ganzes Buch geschrieben, das nicht den typischen 08/15 Flair hat. Ich empfand es als was Neues und Heiteres.

Don Tillmann ist so herrlich „anders“. Er überlässt nichts dem Zufall. Seine Tage sind zeitlich abgestimmt, sogar sein Essensplan ist regelrecht organisiert und weicht nicht vom Plan ab. Don hat so gut wie keine Freunde und arbeitet viel. Er nimmt alles sehr genau und ernst. Er ist ein wenig skurril und durchgeplant. Ich musste oft schmunzeln und den Kopf schütteln, wenn man manche Situationen mit Don erlebt hat. Ich persönlich musste mich erst mal auf ihn einlassen, doch dann konnte er mich in seinen Bann ziehen.

Rosie ist das genaue Gegenteil. Sie ist also das, was wir wohl als „normal“ bezeichnen würden. Sie hat Eigenschaften, die Don überhaupt nicht mag und doch fühlt er sich bei ihr wohl. Durch das Vater-Projekt von Rosie verbringen die beiden sehr viel Zeit miteinander. Wir erleben nach und nach einen Don, der das Leben genießt und es etwas lockerer sieht. Ich hatte meine wahre Freude die beiden als Leser beobachten zu dürfen. In was für lustige Situationen sie teilweise gemeinsam geraten, ist einfach herrlich. Ich denke jeder, der das Buch lesen wird, sieht das genauso.

Ich finde, dass „Das Rosie-Projekt“ eine zauberhafte Geschichte ist. Wir haben es hier nicht mit den typischen Charakteren zu tun, denn Don ist wirklich mal ein Protagonist, den man so schnell nicht vergessen wird. Die ganzen Nebencharaktere kommen auch nicht zu kurz. Wir erfahren einiges von Dons besten Freund und deren Leben. Natürlich gibt es einige potenzielle Männer, die als Rosies Vater ausgeschlossen werden müssen. Also lernen wir auch hier einige Personen kennen.

Fazit:

Wer mal einen etwas anderen Protagonisten erleben will, macht mit „Das Rosie-Projekt“ nichts falsch. Wir lernen zwei ganz unterschiedliche Personen kennen, die sich trotzdem anfreunden und in einige lustige Situationen geraten. Eine Geschichte, in der es um Freundschaft, Liebe und das Leben geht. Das Leben einfach mal zu genießen. Jeder sollte „Das Rosie-Projekt“ eine Chance geben und wird es hoffentlich genauso lieben wie ich.

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