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Lloyd Jones

Hier, am Ende der Welt, lernen wir tanzen

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 19.95 €

Verlag: Rowohlt

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Redaktion

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Rezension

Was denkt die Enkelin, wenn der Großvater zwischen zwei Frauen auf dem Friedhof begraben liegt: neben der Ehefrau und der Ladengehilfin? Richtig: dass der Opa eine Geliebte hatte. Aber was macht die Liebe zur anderen so stark, dass man neben ihr für immer zur Ruhe kommen möchte? Fünf Buchstaben: Tango. Diesen tanzten Großvater Schmidt und seine Louise mit Leidenschaft, als sie während des Ersten Weltkriegs in einer neuseeländischen Höhle Zuflucht suchten. Als Schmidt danach nach Argentinien auswanderte und heiratete, trennten sich die Wege kurz. Bis er die Geliebte nachholte und sie anstellte. Er wollte bei ihr sein - und mit ihr tanzen. Der Neuseeländer Lloyd Jones baut seinen Roman auf zwei Ebenen auf: Der Vergangenheit um Schmidt und Louise steht die Gegenwart gegenüber. Enkelin Rosa ist heute Restaurantbesitzerin und Tangoliebhaberin. Nach Dienstschluss tanzt sie mit Tellerwäscher Lionel die Nächte durch, wie es einst der Großvater machte. Und dazwischen erzählt sie die rührende Liebesgeschichte. Der Wechsel zwischen den beiden Erzählebenen funktioniert, wenngleich Rosa und Lionel viel lebendiger und greifbarer sind. Das Tempo im Buch ändert sich ständig - passend zum Tango. Verstärkt wird dieser fast melodische Effekt durch den Wechsel der vielen Schauplätze.

(ew)

Kurzbeschreibung

JEDER TANGO beginnt mit einem Rückwärtsschritt: Neuseeland 1916. In einer abgelegenen Höhle an der Küste verstecken sich die junge Louise und der Klavierstimmer Schmidt vor den Wirren des Ersten Weltkriegs. Zum Zeitvertreib tanzen sie Tango auf dem Felsboden, die Begleitmusik singen sie selbst. Allmählich kommen sie sich näher, aber schon bald holt die Wirklichkeit sie ein, und Schmidt verlässt das Land ohne Louise. Erst Jahre später begegnen sie sich in Buenos Aires ein zweites Mal. Aber die Vorzeichen haben sich geändert, und so bleiben ihnen wieder nur ein wenig Zeit auf dem Tanzboden und die wunderbaren Melodien Carlos Gardels. EIN SCHRITT nach vorn: Zwei Generationen später trifft die elegante Rosa, Schmidts Enkelin, auf den Studenten Lionel, der in ihrem argentinischen Restaurant in Wellington Teller wäscht. Auf den Spuren ihres Großvaters führt sie ihn, den Jungen vom Land, in die Welt des Tangos ein, und während sie den Zauber der Vergangenheit heraufbeschwört, nimmt eine weitere Affäre ihren Lauf. Stimmen zum Buch: Jones ist ein wagemutiger Schriftsteller, bei dem man stets auf Überraschungen gefasst sein darf. Er ist einer der interessantesten, ehrlichsten, anregendsten Autoren, die wir heute haben. (The Guardian) Herausragend. (Sunday Times)


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