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David Gilbert

Was aus uns wird

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 22.9 €

Verlag: Bastei Lübbe

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Redaktion

Leser

Rezension

Der Protagonist: ein Schriftsteller, der mit seinem Debüt einen Klassiker gelandet hat, der jetzt im gleichen Atemzug wie Salingers "Der Fänger im Roggen" genannt wird. Als lebende Legende blickt A.N. Dyer im Alter zurück auf ein Leben, das er vollständig dem Schreiben gewidmet hat. Der Tod des besten Freundes Charlie Topping ist für ihn Anlass, seine beiden Söhne zu sich zu rufen, um sie mit ihrem Halbbruder Andrew zu versöhnen und ihnen ein brisantes Geheimnis anzuvertrauen. Und dann ist da noch Philip Topping, der Sohn des besten Freundes, der wegen seiner gescheiterten Ehe ebenfalls Unterschlupf im New Yorker Townhouse von A.N. Dyer findet. Er ist das fünfte Rad am Wagen dieser Familienzusammenführung und stiller Zeuge der Ereignisse, die sich nun überschlagen. Die Erzählperspektiven wechseln zwischen Vater und Söhnen und so entsteht ein komplexes Psychogramm dieser verkorksten Familie, deren Geschichte auf ein furioses Finale zuläuft. Gilberts Epos erinnert in seiner Komplexität an Jonathan Franzen, doch er geht die Sache etwas verspielter und actionreicher an. A.N. Dyer sorgt mit seiner trockenen, sarkastischen Art für hochkomische Momente - die auch den Literaturbetrieb und die Lebenswelt der New Yorker Upperclass gnadenlos karikieren.

(ts)

Kurzbeschreibung

Es gibt sie immer mal wieder, diese Romane, die jede Generation aufs Neue elektrisieren, die für viele Leser zu Lebensbüchern werden. "Der Fänger im Roggen" zum Beispiel. In Gilberts neuen Roman gibt es neben Salingers Meisterwerk ein weiteres solches Buch, das Weltruhm erlangt hat: "Ampersand". Sein Autor, A.N. Dyer, hat diesen Ruhm aber längst überlebt, er ist alt geworden, leidet unter allerlei Gebrechen, er weiß, dass er seine Kreativität verloren hat. Als sein bester Freund stirbt, lädt er seine drei Söhne zu sich ein, um ihnen ein Geheimnis anzuvertrauen – eine Enthüllung, die nicht alle überleben werden. David Gilbert entwirft ein hinreißendes Panorama der edlen und eitlen Literaturwelt New Yorks, er erzählt von dem hohen Preis künstlerischer Kreativität und davon, wie sich Väter und Söhne die Luft zum Atmen nehmen. „Was aus uns wird“ ist gnadenlos klug, oft hochkomisch und immer berührend, es ist ein Roman von großer erzählerischer Wucht. Stimmen zum Buch: Richard Kämmerlings, Die Welt »Allein die zahlreichen tollen Zitate aus den fiktiven Werken Dyers zeigen, wie sehr sich Gilbert selbst an seinen literarischen Vätern (und Geschwistern) messen lassen will - und kann.« STERN »Sie mögen dicke US-Romane à la Eugenides oder Franzen? Die herrliche Panoramen ausbreiten über ach so heile Familien, in denen aber so gar nichts stimmt? Dann lesen Sie Was aus uns wird von David Gilbert.« Buchkultur »Glänzend und überzeugend stets auf dessen Werk rekurrierend, baut Gilbert um den alt und müde gewordenen Starautor eine tragikomische Szenerie, die gewagt-verblüffende Elemente enthält und im Kern das Scheitern des Familienkonzepts, im besonderen des Vater-Sohn-Verhältnisses, ebenso beinhaltet wir das Scheitern durch/an Ruhm und Glanz.« Die Literarische Welt »David Gilbert hat mit Was aus uns wird einen der klügsten und witzigsten Romane unserer Zeit geschrieben. (…) Ein literarisches Ereignis.« Bildwoche »Fesselnde Familiensaga, beißend ironisches Porträt der New Yorker Literaturszene. Großartig!«


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