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Informationen: , 21.9 €

Verlag: Diogenes

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Redaktion

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Rezension

Der Klappentext des neusten Loriot-Buches verheißt "die besten Gespräche mit Loriot aus vier Jahrzehnten". Aber mal ehrlich: Befanden sich nicht alle Gespräche mit Loriot jenseits von gut? Und wenn nicht, lag es eher am Fragesteller als am Befragten. In diesen 17 lesenswerten Gesprächen findet sich auch manche schwächere Frage, doch Loriot macht sie durch seine geistreichen Antworten wieder wett.

Er selbst zählt sich nicht zu den spontan Komischen und erklärt, dass jede Pointe hart erarbeitet sei. Doch auch in den Gesprächen zeigt sich - ohne langes Feilen am Text - die subtile, intelligente Komik, die ihn so einzigartig machte.

Seinen Humor bekam er in die Wiege gelegt. Über niemanden habe er mehr lachen können als über seinen Vater, der selbst auf dem Sterbebett noch ein Bonmot übrig hatte, so Loriot. Als Triebfeder seines Schaffens gibt der Humorist das Beobachten von alltäglichen Situationen an. Doch um aus Beobachtungen eine komische Skizze, einen Sketch oder einen Film zu machen, bedarf es der ganz besonderen Fähigkeit, über sich selbst lachen zu können. Und ebendiese beherrschte er: "Die tägliche Unzulänglichkeit von morgens bis abends bietet immer wieder Anlass, sich selber komisch zu finden."

(sk)

Kurzbeschreibung

»Das Mikrophon ist jetzt an, Herr von Bülow. Wussten Sie, dass so ein Gerät bis zu zwölf Stunden aufnehmen kann?« – Loriot: »Dann halte ich jetzt einfach den Mund.« Auch in diesem Interview mit dem etwas unglücklichen Einstieg sagte Loriot dann doch noch etwas, und sogar etwas mehr. Die besten Gespräche von Loriot sind nun zum ersten Mal in einem Buch versammelt. Ganz gleich, wie die Fragen lauten, ob ernst oder unfreiwillig komisch, enigmatisch oder klar – immer antwortet Loriot in seiner unnachahmlichen Art und Weise. Dabei verrät er vieles über seine Kindheit, seine Karriere, sein Leben und Werk und macht sich Gedanken über Humor (auch über den deutschen), über Preußen, Wagner, Möpse, die Ehe, Politik und Religion, Liebe und Tod und andere ›gefragte‹ Themen. Stimmen »Wie tiefsinnig oder banal eine Frage auch sein mag – stets antwortet Loriot geistreich, weise und mit typisch feinem Humor. Ein würdiger, wunderbarer Nachlass eines Spaßmachers, der sich wie kein Zweiter auf die leisen Töne verstand.«Gong »Die Gespräche entstanden im Zeitraum von vier Jahrzehnten, und der Künstler äußert sich nie widersprüchlich oder schwammig. Der abgeklärte Ton ist 1968 derselbe wie 2008, und dazu gehört eine innere Haltung und Disziplin, die nur wenigen gegeben ist. Es ist im Rückblick faszinierend zu sehen, wie aufrichtig und integer der Mann in jedem Moment war. Und wie professionell. Er ist im Gespräch immer entwaffnend offen, aber er gibt doch nichts von sich preis. Er bezieht jedoch klar Stellung, was ihm, wohl weil er so verbindlich formuliert, nie übelgenommen wurde. Ein lesenswertes Buch, in dem man nachvollziehen kann, wie Loriots Wesen war und wie enigmatisch er letztlich trotz aller Ehrlichkeit geblieben ist.«Münchner Merkur »Sa-gen-haft! Dieser souverän gepflegten Privatheit, der Angemessenheit, mit der Loriot die neugierigen Fragen über sein wahres Selbst aufnahm und in elegantes Understatement verwandeln konnte, ist jetzt in einer schönen Interview-Sammlung nachzuspüren, die Loriots Freund Daniel Keel noch mit herausgegeben hat. Es ist gleichwohl interessant zu sehen, dass ausgerechnet einer der Ungeschwätzigsten, die wir hatten, die genauesten, beredtesten und klügsten Auskünfte zu unseren Zeitläufen gibt und zudem präzise die Koordinaten unserer Humorlage setzt. Was es über das Leben des Vicco von Bülow zu wissen gibt, hat er selbst in den Gesprächen mit anderen erzählt. Der Rest ist Lachen.«Süddeutsche Zeitung


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